mitgliederwerden grey iconMitglied werden
Berner Kulturagenda Redaktion

Um endlich ruhen zu können

22.06.2021

In einem Bergdorf in Lesotho soll ein Stausee entstehen. Doch die alte und trauernde Witwe Mantoa, die den Tod herbeisehnt, will nur unter dieser Erde begraben werden. Das bildstarke Drama «This is not a Burial, it’s a Resurrection» – im Rennen um den internationalen Spielfilm-Oscar – des Regisseurs Lemohang Jeremiah Mosese zeigt die Rebellion einer alten Frau gegen die Interessen von Regierung und Konzernen. 

Skurrile Zellengenossen

21.06.2021

Mit seiner typischen Schwarz-Weiss-Ästhetik schuf der Filme­macher Jim Jarmusch mit «Down by Law» (1986) einen Kultfilm. In der skurrilen Komödie sitzen die drei unterschiedlichen Hauptpersonen, gespielt von Tom Waits, John Lurie und Roberto Benigni, gemeinsam in einer Gefängniszelle, sind voneinander genervt und beschliessen trotzdem, zusammen zu fliehen. Das Haus der Religionen zeigt den Klassiker bei schöner Witterung im Open-Air-Kino, ansonsten im Haus selbst.

In die Enge gedrängt

21.06.2021

In «Spagat», dem Filmdebüt des Schweizer Regisseurs Christian Johannes Koch, hat Lehrerin Marina (Rachel Braunschweig) eine Affäre mit dem Vater ihrer Schülerin. Als diese beim Diebstahl erwischt wird, stellt sich heraus, dass Vater und Tochter ohne Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz leben. Marina, die zu helfen versucht und gleichzeitig bei ihrer Familie nicht auffliegen will, wird immer stärker in die Enge gedrängt.

Eindruck/Ausdruck

21.06.2021

Der Ostermundiger Peter Rohr experimentiert mit Fotografie und digitaler Bearbeitung. In seinen digitalen Collagen und «digital paintings» entstehen durch Kombination und Übereinanderschichtung der Fotomaterialien neue «Eindrücke». Teils bleiben diese 
im Figürlichen, teils erinnern die Kreationen an den abstrakten 
Expressionismus der 60er und 70er Jahre.

Beseelter Lehm

21.06.2021

Regula Käser-Bonanomi bezeichnet Keramik als «spirituelles Handwerk». Inspiriert sind ihre runden Hohlkörper und Skulpturen von Göttinnenfiguren prähistorischer Zeit, Krafttieren der Schamanen – und von dem aus Erde gewonnenen Material selbst, das sie formt. Das Paradiesli in Sigriswil zeigt ihre Skulpturen unter dem Titel «Anderland», ebenso ausgestellt unter «Natur und Licht» sind abstrakte Malereien von Peter Thalmann.

Corona-Lexikon

14.06.2021

 

Hohe Kunst

Archiv
14.06.2021

Eine abwechslungsreiche Diplomausstellung im Kunsthaus Pasquart zeigt Studierendenprojekte des Contemporary Arts Practice (CAP) Masters.

Pop und Universum

14.06.2021

Das Kunstmuseum Thun zeigt die erste Museumsausstellung des schwedischen Künstlers Paul Fägerskiöld. Im Zentrum steht sein malerisches Œuvre. Fägerskiölds Kunst verortet sich in der Landschaftsmalerei und beschäftigt sich mit aktuellen Fragen zur Menschheit und deren Rolle im Universum. Sein Werk ist inspiriert von Philosophie, Populärkultur, Astronomie, Biologie, Evolution und Science-Fiction.

 

Abstrakt

Archiv
14.06.2021

Feine Pinselstriche, kraftvolle Farben und abstrakte Sujets: Die in Belgien geborene Künstlerin Greet Helsen und der Basler Maler Andreas Durrer (Werk im Bild) stellen in der Galerie Kunstreich gemeinsam ihre Werke aus. Die Original-Malereien, vorwiegend mit Acryl-Farben angefertigt, können an den Wänden und in den Vitrinen der Galerie besichtigt werden.

Brodelnde Strassen

14.06.2021

In der US-Kleinstadt Ferguson, die untrennbar mit der Black-Live-Matters-Bewegung verflochten ist, brodelt es seit 2014. Damals wurde der unschuldige und unbewaffnete Michael Brown auf dem Weg zu seiner Grossmutter von einem Polizisten erschossen. Der Film «Whose Streets?» heftet sich an die Fersen von Aktivistinnen und Aktivisten und zeigt den Kampf der Menschen auf der Strasse gegen die Staatsgewalt.

 

 

Spirituelles Leiden

Archiv
14.06.2021

Auf der südpazifischen Inselgruppe Vava’u behandelt die Heilerin Emeline Lolohea von Geistern heimgesuchte Menschen. Auf einer anderen Insel baute der tonganische Psychiater Mapa Puloka die erste öffentliche Psychiatrie auf, die mittlerweile in der ganzen Region bekannt ist. Die beiden sind sich nie begegnet, dennoch schafft es der Film «The Healer and the Psychatrist», der im Rahmen des Ethnokino-Festivals läuft, einen hautnahen Dialog zwischen den beiden herzustellen.

Der Weg ist das Ziel

14.06.2021

800 Kilometer lang führt der Jakobsweg durch Spanien. Der Film «Camino Skies» porträtiert sechs Menschen auf dem teils schweren, teils beschwingten Weg, bei dem niemand weiss, mit wem man ihn gehen wird. Der bildstarke und lebensbejahende Dokumentarfilm von Fergus Gardy regt dazu an, die Komfortzone zu verlassen und sich zu neuen Ufern aufzumachen.



 

 

Das Spiel ihres Lebens

Archiv
08.06.2021

«Das Wunder von Taipeh» (2019) erzählt die Geschichte der Frauenmannschaft SSG 09 Bergisch Gladbach, die 1981 von Taiwan für das Fussballspiel ihres Lebens eingeladen wurde. Als der Deutsche Fussball-Bund kickende Frauen noch verpönte und keinen Sinn darin sah, eine deutsche Frauennationalmannschaft aufzustellen, durften die damaligen deutschen Meisterinnen aus Bergisch Gladbach nach Taipeh an die Frauenfussballweltmeisterschaft reisen.Der berührende Dokumentarfilm von John David Seidler wird in Zusammenarbeit mit Queersicht im Lichtspiel gezeigt.

Lust und Frust auf dem langen Weg

07.06.2021

Steinig, anstrengend und lang war der Weg der Frauen ins Parlament: Vier Generationen mussten dafür kämpfen, dass das männliche Stimmvolk ihnen das Recht auf politische Mitbestimmung gewährte. Mit Feingefühl und Humor beleuchtet Stéphane Goëls Dokumentarfilm «Von der Küche ins Parlament» wichtige Stationen im Kampf um das Frauenstimmrecht und lässt Politikerinnen und Aktivistinnen zu Wort kommen.

Dreimal so stark

07.06.2021

Unnachgiebig, stark, eigenwillig: Im Film «Amazonen einer Grossstadt» porträtiert die in Stans geborene Filmemacherin Thaïs Odermatt moderne Amazonen – unter anderem die ungestüme MMA-Kämpferin Maryna Ivashko und die DJ That Fucking Sara, die sich gewohnt ist, dreimal so hart zu arbeiten wie ihre männlichen Kollegen. Die Ode an die Frauenpower läuft im Kino Rex.

Tonbande

07.06.2021

Lebensgrosse Figuren aus Ton gehören zum Repertoire der Räuberbande von Vera Rohrer. Die Berner Künstlerin absolvierte eine Anlehre als Töpferin, malt, zeichnet und spielt in der inklusiven Theatergruppe Frei-Raum der Heiteren Fahne. Im Kulturpunkt im Progr stellt Rohrer unter «Ronja und die Räuberbande» ihre bemalten Figuren aus.

Familenglück, Familienchaos

31.05.2021

Familiäre Verstrickungen sind umso dramatischer, je ärmer oder reicher die Familie ist. Der neue Spielfilm «Wanda, mein Wunder» der Schweizer Regisseurin Bettina Oberli («Die Herbstzeitlosen», 2006) zeigt die reiche Familie Wegmeister-Gloor im Dilemma mit der Pflegehilfe: Das durch einen Schlaganfall pflegebedürftig gewordene Familienoberhaupt, Josef, erlebt rasante Besserung. Die Nachricht, dass Pflegerin Wanda von ihm schwanger ist, beflügelt ihn, gleichermassen löst sie ein emotionales Chaos aus und lässt Familienstrukturen auseinanderbrechen.

 

Wochenschau der Frau?

Archiv
31.05.2021

Frauen als Zugbegleiterinnen, Zaungäste, Hausfrauen, Sportlerinnen, Königinnen und Soldatinnen? Die Schweizer Filmwochenschau wurde von 1940 bis 1975 im Vorfilmprogramm der Kinos gezeigt, mit dem Ziel, politische Informationen der Schweiz zu vermitteln. Die insgesamt 280 000 Meter Filmmaterial wurden von vier Filmwissenschaftlern auf die Repräsentation der Frauen hin untersucht. Im Kino Lichtspiel wird das Ergebnis im «Cinéjournal au féminin» von der Projektmitarbeiterin Lucienne Lanaz vorgestellt.

Wasser und Farben am Werk

Archiv
31.05.2021

Nach einer langen Pause eröffnet die Galerie Hess in Wabern ihre Türen mit der Biennale «Salon de l’aquarelle». Zu sehen gibt es Landschaftsbilder, Stillleben, aber auch eher abstrakt-verspielte Malereien, die ausschliesslich mit der wasserbasierten Farb- und Maltechnik entstanden. Der Fokus des Ausstellungsformats auf Aquarelle ist schweizweit einmalig.


 

Der Hausfotograf im Fokus

Archiv
31.05.2021

Als langjähriger Art Director und Hausfotograf rückt Stanislav Kutac zumeist andere Kunstschaffende ins rechte Licht. Für einmal zeigt er in den Räumen des Elfenauparks einen Einblick in sein eigenes Können. Neben fotografischen Arbeiten sind auch Malereien und andere Kunstwerke von ihm und seinem Vater, der ebenfalls kreativ tätig war, zu sehen.

Weitere Artikel

Anmeldung Newsletter

Wetter in Bern

laden