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Berner Kulturagenda Redaktion

Superhelden aus Indonesien

30.06.2020

Das diesjährige Neuchâtel International Fantastic Film Festival (NIFFF) findet online statt. An diesem Festival liegt der Schwerpunkt unter anderem auf asiatischen Produktionen. Zu den gezeigten Filmen zählen der Actionfilm «Gundala» (Bild, 2019) von Joko Anwar, der die Geschichte eines indonesischen Superhelden erzählt oder der taiwanesische, auf einem Game basierten Horrorfilm «Detention» (2019) von John Hsu, in welchem sich an einer Schule merkwürdige Dinge abspielen.

Ein bisschen mehr Meer

30.06.2020

Das Mittelmeer rückte während des Lockdowns in verbotene Ferne. Das Rex Openair präsentiert vier Filmklassiker unter dem Motto «Ans Meer!». Godard lockt mit Brigitte Bardot in «Le mépris» (Bild) nach Capri, Cary Grant schwingt sich in Hitchcocks «To Catch a Thief» über die Dächer von Nizza, «Bonjour Tristesse» von Otto Preminger und «Before Midnight» mit Ethan Hawke und Julie Delpy verhandeln Beziehungen zwischen Eltern und Partnern – an der Côte d’Azur und auf dem griechischen Peloponnes.

Philosophenknospen

30.06.2020

«Ich habe das Gefühl, eine kleine Knospe zu sein, die aber schief wächst», antwortet ein Junge dem Philosophen und Autor Frédéric Lenoir. Die Aussagen der Kinder sind erstaunlich, manchmal sehr witzig und immer kraftvoll. In «Le cercle des petits philosophes», einem berührenden Dokumentarfilm der französischen Regisseurin Cécile Denjean, beantworten Lenoir Kinder zwischen 7 und 10 Jahren Fragen rund um den Sinn des Lebens, den Tod und die Liebe.

Schwitzen fürs Glück

30.06.2020

Eine Frau turnt kopfüber in hochhackigen Schuhen, balanciert einen überdimensionalen Ball und verliert dabei niemals ihre Anmut. Die Bildserie «Struggle for Pleasure», dies auch der Ausstellungstitel, könnte die hohen Anforderungen thematisieren, die an die Frau von heute gestellt werden. Oder ist es ganz einfach eine Visualisierung des Bonmots «Sport ist Mord»? Wie immer bei der Künstlerin Sibylla Walpen sind ihre oft knallbunten Bilder, Collagen, Objekte und Installationen von einem feinen Humor durchzogen.

Übermüdete Fenster

30.06.2020

Die 13. Ausstellung der Reihe «Kunst & Nachhaltigkeit» der Mobiliar widmet sich dem Schweizer Fotografen und Videokünstler Beat Streuli. In seinen Arbeiten stehen urbane Szenen im Vordergrund: Fein komponiert flimmern hier Bildschirme und Strassenlichter und eilen identitätslose Menschen unterschiedlicher Hautfarben an Fenstern mit halbgeschlossenen Rollläden vorbei, die wirken, wie vom Trubel ermüdete Augenpaare.

Kunst, die kühlt

30.06.2020

Während den Sommermonaten Juli und August findet man in den Ausstellungen von 16 Berner Museen, Schlössern, Parks und Gärten unterhaltsame Abkühlung. Jeweils samstags geht es «Gratis ins Museum», von der Abegg-Stiftung in Riggisberg über den Botanischen Garten im Berner Nordquartier bis hin in die Innenstadt, zum Beispiel ins Kunstmuseum, in dem zurzeit die Malereien der japanischen Künstlerin Teruko Yokoi hängen.

Vertonte Wasserassoziationen

30.06.2020

Trompete und Orgel dienten Georg Friedrich Händel, Jean-Baptiste Robin und Siegfrid Karg-Elert zur Vertonung von Wasser. Die Konzertreihe «Abendmusiken» im Berner Münster widmen sich unter dem Titel «…und brütete über den Wassern» dem Element, das die Komponisten zu Stücken wie «Wassermusik», «Légende marine» oder «Bodenseepastelle» inspirierte. Trompeter Basil Hubatka und Organistin Merit Eichhorn präsentieren die Stücke.

Von Erlach auf Grand Tour

30.06.2020

Eine sogenannte «Kavalierstour» unternahm Albrecht Friedrich von Erlach 1715 und 1718 bevor er 1719 die Herrschaft Jegenstorf erwarb. Unterwegs in Frankreich, England, Holland und Deutschland tingelte er durch adlige Salons und besuchte sogar die Zeremonien rund um die Bestattung des «Sonnenkönigs» Ludwigs XIV. Die Historikerin Barbara Braun stützt sich in ihrem Vortrag «Network­ing im 18. Jahrhundert: Ein Berner Patrizier auf Kavalierstour» auf von Erlachs Reisetagebuch «Relation de mes voyages».

Bach für zwei

30.06.2020

Zur Eröffnung des Estivales der Konzertreihe «Musique à l'église française de Berne» in der Französischen Kirche präsentiert ein meisterhaftes Duo die «Concerti pour deux claviers» von Bach: Die in Montenegro geborene Pianistin Bojana Antovic, Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und der Genfer Julien Paillard, der in verschiedensten Formationen bereits in ganz Europa aufgetreten ist.

Nicht verkehrt, nur verkehrt rum

30.06.2020

Jean-Paul Sartre, Partner von Simone de Beauvoir oder Jackson Pollock, Mann von Lee Krasner – solche Zuschreibungen sind selten bis nie zu lesen. Die Umkehrung aber ist eine beliebte Formel, als würde die Partnerschaft sie künstlerisch befähigen. Die Slam-Poetin und Kabarettistin Lisa Christ blickt mit feministischer Brille in der Führung «Nicht schlecht, für eine Frau!» auf die Lee Krasner-Ausstellung

Zwei Bands für Motherwell

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30.06.2020

Das Township Motherwell in Südafrika ist in Folge des Covid 19 in eine Notlage geraten. In der Grossen Halle sollen zwei Soli-Konzerte ein Projekt der beiden Künstler Msindisi und Sakumzi Nyendwana, mit dem sie sich für die Bewohnenden von Motherwell einsetzen, unterstützen. Es treten die Berner Jazz-Band Le Rex sowie das humoristische Quartett Trampeltier of Love (Bild) auf. Simon Hari (l.) von den Trampeltieren spielt am darauffolgenden Abend zudem mit seiner Formation King Pepe & The Queens im Dachstock.

Rückkehr mit offenem Ende

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30.06.2020

Immer mehr Asylsuchende aus Eritrea müssen in ihr Heimatland zurückkehren, in ein Land, das im Griff einer Diktatur ist und die Menschenrechte verletzt. Das Recherche-Team Reflekt hat fünf asylsuchende Eritreerinnen und Eritreer nach ihrer Rückkehr aus der Schweiz porträtiert. Am Podium «Rückkehr nach Eritrea?» im Polit-Forum diskutieren Christian Zeier von Reflekt und weitere Expertinnen und Experten über das Thema.

Corona-Lexikon

29.06.2020

Contact Tracing, das

Ein Elefantenmensch wie du und ich

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23.06.2020

«Elephant Man» (1980) ist nach «Eraserhead» (1977) der zweite Film von David Lynch und beinhaltet bereits die eigenwillige Handschrift des Regisseurs, der sechs Jahre später mit «Blue Velvet» Kultstatus erreichte. John Hurt spielt den «Elefantenmenschen», ein deformierter Aussenseiter, der in einer Freakshow im viktorianischen London vorgeführt wird. Ein Arzt (Anthony Hopkins) befreit und fördert ihn und will ihn in die Gesellschaft eingliedern. Im Lichtspiel gibt die Psychotherapeutin Liliane Schaffner eine ­Einführung.

Neue Hoffnung nach dem Schnitt

23.06.2020

Kraftvolle Frauenfiguren sind die Stärke der amerikanischen Schauspielerin Annette Bening («20th Century Women»). Auch im britischen Spielfilm «Hope Gap» spielt sie eine Frau, Grace, die sich mit einem Orkan von Gefühlen auseinandersetzen muss. Ihr Mann (Bill Nighy), mit dem sie seit 33 Jahren verheiratet ist und mit dem sie einen Sohn hat, verlässt sie. Doch Grace lässt sich nicht in die Opferrolle drängen.

Gesund sein als Lebensinhalt

23.06.2020

Yoga, gesundes Essen, Kneippkuren, Bewegung an der frischen Luft: Was heute zum guten Ton gehört, hatte seinen Anfang bereits vor über 100 Jahren in der Bewegung der Reformerinnen und Reformer, die sich etwa auf dem Monte Verità bei Ascona trafen. In der Ausstellung «Lebe besser! Auf der Suche nach dem idealen Leben» im Bernischen Historischen Museum werden auch die Schattenseiten der Bewegung beleuchtet.

Wissensschatz für alle

23.06.2020

Seit 125 Jahren macht die Schweizerische Nationalbibliothek das publizierte Wissen über die Schweiz teilbar. In der Jubiläumsausstellung «Sharing. Über Bibliotheken und das Teilen» werden unterschiedliche Formen des Teilens aufgezeigt – vom Zettelkastensystem bis zur Digitalisierung. Wichtiger Grundgedanke dabei: Den Wissensschatz der Bibliothek auch für künftige Generationen erhalten und zugänglich zu machen.

Nach der Party

23.06.2020

Der 73-jährige in London lebende polnisch-französische Künstler Marc Camille Chaimowicz kreiert seine Werke an der Schnittstelle zwischen Design und Kunst. In der Kunsthalle Bern sind in der Ausstellung «Dear Valérie…» melancholische Rauminstallationen zu sehen, die an verlassene Partyräume oder pastellfarbene Schlafzimmer von Exzentrikern erinnern.

Klingendes Ende

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23.06.2020

Das Basler Vokalensemble Voces Suaves ist spezialisiert auf Vokalmusik aus dem Barock und der Renaissance. In der Heiliggeistkirche sind sie am Konzert «Aber sie sind in Frieden - Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen» zu hören. Aufgeführt wird die wohl berühmteste Trauermusik des 17. Jahrhunderts, Heinrich Schütz’ «Musikalische Exequien», sowie weitere Begräbnismusiken aus dieser Zeit für Vokalensemble und Basso continuo.

Anmeldung: info@barockzentrum.ch

Stars und Sterne

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23.06.2020

Kopfhörer auf, Augen schliessen, tanzen. So oder ähnlich könnte eine Momentaufnahme an der ersten Silent Disco im Schlosshof Köniz aussehen. Das DJ-Kollektiv Helga sorgt für die passenden Hits, die jeder in seiner Bubble für sich interpretieren kann, der Sternenhimmel über den Tanzenden tut sein Übriges.

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