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Musiklehrer Fürchtegott Huber mit seinen Schülern in Grindelwald 1826. © ZVG
Klingende Sammlung, Bern

Ein langes Politikum

In Bern sind alte Alphörner heimisch. Die Ausstellung «Das Alphorn und seine Wurzeln» der Klingenden Sammlung dreht sich um das Instrument, das nicht immer beliebt war.

Weder vor Jazz noch vor Hip-Hop macht es Halt: Das Alphorn ist Mainstream. Das war vor über 200 Jahren noch anders, als am ersten Unspunnenfest bei Interlaken «Zur Ehre des Alphorns» auf dem Unspunnenstein stand. Für den Alphornwettbewerb meldeten sich nur zwei Teilnehmer an.

Hubers Wunsch

«Erfolgreicher waren zwei Alphornkurse 1826 und 1827 in Grindelwald», sagt Adrian von Steiger, Leiter der Klingenden Sammlung in Bern. Nach dem Unterricht drückte der Musiklehrer Fürchtegott Huber seinen Schülern Leihinstrumente in die Hand und verpflichtete sie zum regelmässigen Spielen auf den umliegenden Bergen.

Um eines dieser Grindelwalder Alp­hörner, die ältesten erhaltenen überhaupt, handelt es sich vermutlich bei einem der Exponate in der Ausstellung. «Das Alphorn und seine Wurzeln» erzählt die Geschichte des In­struments vom ursprünglichen Zweck über sein politisch motiviertes Revival bis zum «Swissness»-Symbol von heute.

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