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Sie balzen zu später Stunde in der Universitätsbibliothek: Trampeltier of Love. © Manuel Schüpfer
Diverse Orte, Bern

Nur nicht untergehen

An der Museumsnacht schauen die wenigsten Besucher nur Bilder an oder informieren sich über antike Artefakte –das Rahmenprogramm ist die Hauptattraktion. Tipps für Schöngeister, Bücherwürmer, Verliebte und Hochstapler.

www.museumsnacht-bern.chMuseumsnacht Bern

Schmatzen & Anstossen

Lange Nächte bedingen volle Energiespeicher. Das Schützenmuseum serviert Weisswurst und Brezel, beim Kunstmuseum Bern duftet es nach Shanghai Streetfood, im Kornhausforum gibt es warme Panini von Mama Zuppa und im Botanischen Garten schlürft man Cocktails zwischen Farnen. «Ergo bibamus», wie die Antikensammlung richtig erkannt hat. Aber Achtung, nichts verschütten über die Exponate!

Reiten & Balzen

Tiere ziehen immer, dachte sich mancher Aussteller. So können Kinder Eselreiten beim Bundesarchiv oder Dinosaurierbasteln im Naturhistorischen Museum. Aber auch im Musikprogramm tummelt sich Felliges: Im Bernischen Historischen Museum brüllen die Black Lions aus den 68ern und in der Universitätsbibliothek Münstergasse balzen Trampeltier of Love.

Hören & Sagen

Nicht nur Geflüster: Im Politforum Käfigturm hält der Stadtpräsident Alec von Graffenried eine Rede zu einem Jokerthema, im Robert Walser-Zentrum schwärmt der Künstler Thomas Hirschhorn vom Bieler Autor, im Zentrum Paul Klee lauert der wortgewandte Christoph Simon und Max Küng gibt das Wort zum Freitag.

Träumen & Taumeln

Die Museumsnacht erfüllt Träume: Leseratten können in der Kornhausbibliothek bis zwei Uhr morgens die Nase in Bücher stecken und Musikbegeisterte spielen in der Klingenden Sammlung Oboe oder Lure. Wem anschliessend der Schädel brummt, der gewinnt den Überblick auf der Dach­terrasse des Museums für Kommunikation wieder.

Bluffen & Bruchlanden

Für einmal nicht nur Kunst oder Geschichte konsumieren, sondern selber aktiv werden: Sieben mal fünf Meter gross soll das XXL-Bergbild werden, das Besucher im Alpinen Museum an der Seite des Künstlers kreieren. In der Heiliggeistkirche darf man sich beim Steuern fliegender Fische durch den Kirchenraum als Bruchpilot hervortun und im Lichtspiel-Quiz den Filmnerd raushängen.

Zirpen & Tänzeln

In der Cerny Inuit Collection verliert man sich in der Stimme der sibirischen Kehlkopfsängerin Atsynga und in der Kunsthalle reagiert ein Cello, dessen Bogen mit Bewegungssensoren ausgestattet ist, auf Schwingungen. Electro hoch zwei gibt es in der Ausstellung der Mobiliar mit dem Berner Duo Fiji, und in der Schweizerischen Nationalbibliothek packen Tim & Puma Mimi ihren Gerätepark aus.

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