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Ryan Gander beschäftigt sich mit der Ökonomie der Aufmerksamkeit (Bild: «2000 year collaboration: The Prophet», 2018). © Studio Gander
Kunsthalle Bern

Puzzleteile und Fragmente

«The 500 Million Year Collaboration» in der Kunsthalle Bern zeigt neuere und unbekanntere Werke des britischen Konzeptkünstlers Ryan Gander, der multimedial und 
fragmentarisch arbeitet.

Veranstaltungsdaten

SA 19.10.2019 - SO 08.12.2019
«Hallo. Guten Morgen. Ich bin deine Mutter. Dieser Ort wird Spital genannt. Das Ding, auf dem wir liegen, nennt sich Bett. Hier ruht man sich aus. Das ist eine Decke und diese Person ist eine Hebamme. Dein Name ist Ryan» steht neben einem silbernen Flip-Dot-Panel geschrieben. Dieser nüchterne Blick auf die eigene Geburt wirft Ryan Gander in seiner Arbeit «On slow Oblit­eration, or Very grown up» (2018).

Unter dem monumentalen Titel «The 500 Million Year Collaboration» stellt der britische Konzeptkünstler Gander in der Kunsthalle aus. Zu sehen sind vor allem neuere und unbekannte Werke, die sich in ihrer Gegenüberstellung wie ein Puzzle lesen, bei dem jedes Teilchen ein neues Fragment einer komplexen Geschichte offenbart. Gander, der seit seiner Kindheit im Rollstuhl sitzt, arbeitet mit den unterschiedlichsten Medien wie Film, Zeichnungen, Fotografie und Materialien von Marmor über Papier bis Glas. Gander gibt wenig Information zu seinen Werken – er überlässt sie der Aufmerksamkeit der Betrachtenden.

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