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Eisige Schönheit: «Der Untere Grindelwaldgletscher mit den Fiescherhörnern» (1748) von Emanuel Handmann.© Emanuel Handmann
Kunsthaus Interlaken

Rückzug der Hünen

Langsames Verschwinden: Die Ausstellung 
«Keineismeehr» im Kunsthaus Interlaken beschäftigt 
sich mit den beiden Grindelwaldgletschern in Kunst 
und Wissenschaft.

Imposant und gar bedrohlich nimmt die türkisschimmernde Eislandschaft den Bildraum ein. Das Ölgemälde «Der untere Grindelwaldgletscher» (1777) des Schweizer Künstlers Caspar Wolf, einer Ikone der Alpenmalerei, erzählt eine von der heutigen Realität abweichende Geschichte. Die ortsprägenden Hünen ver­abschieden sich, bedingt durch den Klimawandel, langsam aus der Bergwelt - auch in Grindelwald.

Die Ausstellung «Keineismeehr. Die Grindelwaldgletscher – Kunst und Wissenschaft» im Kunsthaus Interlaken beschäftigt sich nun mit der Geschichte und der Zukunft der verschwindenden Eismassen. Die dreiteilige Ausstellung versammelt erstmals Werke von Schweizer Kunstschaffenden, wie 
Caspar Wolf, Emanuel Handmann oder Ferdinand Hodler, die durch ihre realitätsnahen Abbildungen etwa der Gletscherforschung als Rekonstruktionsmaterial dienten.

 

Die Folgen des Klimawandels

Die Beobachtung der Gletscher begann vor rund 250 Jahren. Wie sich diese durch die Jahrhunderte entwickelten und durch die Folgen des Klima­wandels verändert haben, steht im Fokus des zweiten Teils der Schau. Im dritten Teil setzen sich die drei
zeitgenössischen Kunstschaffenden George Steinmann, Ester Vonplon und Hiroyuki Masuyama mit dem Thema Gletscher auseinander und zeigen ihre Positionen.

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