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Zettelkastensystem: Kommt die "Shareconomy" einst auch in der Bibliothek an?© Nationalbibliothek, Simon Schmid
Schweizerische Nationalbibliothek, Bern

Sharen oder teilen?

Zum 125-Jahr-Jubiläum der Schweizerischen National­bibliothek lädt diese zur Ausstellung «Sharing. Über Bibliotheken und das Teilen». Darin beschäftigt sie sich mit heutigen Formen des Teilens.

Veranstaltungsdaten

DO 12.03.2020 - FR 30.10.2020
MO 25.05.2020
DI 26.05.2020
MI 27.05.2020
DO 28.05.2020
FR 29.05.2020
MO 01.06.2020
DI 02.06.2020
MI 03.06.2020
DO 04.06.2020
FR 05.06.2020
MO 08.06.2020
DI 09.06.2020
MI 10.06.2020
DO 11.06.2020
FR 12.06.2020
MO 15.06.2020
DI 16.06.2020
MI 17.06.2020
DO 18.06.2020
FR 19.06.2020
MO 22.06.2020
DI 23.06.2020

Die Eröffnung der Schweizerische Nationalbibliothek vor 125 Jahren war motiviert vom demokratischen Grundgedanken, Information allen Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen. «Ein immer noch wichtiger Ansatz», findet Hannes Mangold, Kulturvermittler und Kurator. Nur, wie Wissen geteilt wird, hat sich mittlerweile geändert. Was die richtige Form sein könnte, wird in der Ausstellung «Sharing. Über Bibliotheken und das Teilen» erörtert.

Die Ausstellung thematisiert die neue Kultur des Teilens: «Wir teilen uns mit Uber das Auto oder durch Airbnb Wohnungen», sagt Mangold. In der sogenannten «Shareconomy» wird Teilen profitabel. Das gelte für eine Bibliothek zwar nicht, aber trotzdem würden die neuen Ansätze aufgenommen.

Auf Dürrenmatts WC

Porträts von Mitarbeitenden führen in die verschiedenen Abteilungen der Bibliothek ein und bringen nahe, «was in der Bibliothek Merkwürdiges gemacht wird». Alleine die Koordination und das Anbringen einer Signatur am Buchrücken ist eine Wissenschaft für sich: Je nach Material des Bucheinbands braucht es unterschiedlichen Klebstoff.

Auch an ungewöhnlichen Orten wird Wissen – in Bildform – geteilt: In einem Nachbau von Friedrich Dürrenmatts bunt ausgemalter Toilette. An diesem Ort, an dem niemand soziale Interaktion sucht, nehmen seine Malereien Hintergründe und Inspirationen aus seinem künstlerischen und literarischen Werk auf.

Und schliesslich wird die Frage an die Besuchenden gestellt, wie in einer Zeit, in der sowohl im Lesesaal als auch auf sozialen Medien Wissen verbreitet wird, Wissen geteilt werden soll. Klar ist für Mangold eins: «Die Bibliothek wird digitaler.»

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