mitgliederwerden grey iconMitglied werden
Archiv
«Omphalos» (2017) führt in die perspektivische Irre.© Tobias Nussbaumer
Museum Franz Gertsch, Burgdorf

Verschachteltes Aussen

Grossformatige Zeichnungen und Installationen: Das Museum Franz Gertsch eröffnet die Ausstellung «Die Ordnung des verlorenen Raumes» von Tobias Nussbaumer. Eine Zeichnung in einer Zeichnung in einer Zeichnung. Die monochrome Bleistift- und Tuschezeichnung «Om­phalos» des Künstlers Tobias Nussbaumer leitet Betrachtende in die ­perspektivische Irre. Auf einem Blatt vereint er mehrere Ebenen und Blickwinkel zu einem collageartigen Zeichnungslabyrinth, das sich nicht einfach decodieren lässt. Die Grenzen zwischen Oberfläche, Vorder- und Hintergrund verlieren sich in der Verschachtelung des Bildes.

Verworrenes Innen

Das ineinander Verwobene seiner Zeichnungen lässt sich auch in Nussbaumers Skulpturen lesen. So etwa in «Vectors & Skin», einem in Basel aufgestellten und begehbaren Baugerüst, an dem Hopfen emporrankt und mit Plattformen zum Austausch einlädt. Das Werk stellt Fragen an die Nutzung des urbanen Raumes. Mit der Ausstellung «Die Ordnung des verlorenen Raumes» im Museum Franz Gertsch zeigt Nussbaumer ebenfalls eine In­stallation, die sich mit der Wahrnehmung von ortsspezifischen Objekten beschäftigt.

In zwei Räumen im Untergeschoss arbeitet der Basler mit vertrauten architektonischen Elementen, die normalerweise im Aussenraum anzutreffen sind. Er versetzt diese in den Innenraum und integriert vier neue grossformatige Zeichnungen. Dabei arbeitet er mit architekturtypischen Baustoffen wie Beton, Edelstahl oder Fallschutzmatten.

Events zu diesem Artikel

Keine Veranstaltungen

Anmeldung Newsletter

Wetter in Bern

laden