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Alle Augen sind auf den unbekannten Rückkehrer Murer gerichtet. © Markus Flück
Ballenberg Ost, Brienzwiler

Dorf mit Vorurteilen

Im Mundartdrama «Steibruch» im Landschaftstheater Ballenberg erwartet einen Rückkehrer ein Klima der Argwohn. Das Mundartdrama «Steibruch» des Zürcher Malers und Autors Albert

Landschaftstheater Ballenberg

Jakob Welti wurde an der Landesausstellung 1939 in Zürich uraufgeführt und danach verfilmt. Es «kann heute als ein zentraler Text der Geistigen Landesverteidigung gelten», wie der Chronos Verlag schreibt. Am Landschaftstheater Ballenberg inszeniert nun Livio Andreina nicht die originale, sondern eine «intensiv bearbeitete» Fassung des Schauspielers und Hauptdarstellers Hanspeter Müller-Drossaart. Der Fokus von «Steibruch – zrugg us Amerika» liegt auf den Konflikten, mit denen Murer, Nachkomme einer ausgewanderten Steinhauerfamilie, konfrontiert ist, als er in sein fremdes Heimatdorf zurückkehrt und sich mit zwei Kindern anfreundet. Es sei «ein Stück universeller Dorfgeschichte um Vorverurteilung und geistige Enge, und um die Rehabilitierung eines Schuldlosen», so die Veranstalter.

 

 

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