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Die Sopranistin Kristin Lewis. © ZVG
Amphitheater Avenches

Eingebettet in Aida

Bereits zum zweiten Mal setzt die Avenches Opéra auf einen Opernmix, anstelle eines klassischen Werkes von 
A bis Z – mit internationalen Stars. In zwei Stunden hört man sich im römischen Amphitheater von Avenches durch Opern-Highlights – das ist das neue Konzept der Opéra Avenches. Nachdem 2017 keine Oper in den römischen Mauern aufgeführt wurde, entschied man sich im vergangenen Jahr, selber ein Programm zusammenzustellen, mit einzelnen Stücken aus verschiedenen Opern.

«Es ist kein klassisches Opern­Publikum», sagt Laurent Gendre, musikalischer Leiter der Opéra Avenches. Sondern eine Mischung aus eingefleischten Opernfans und Menschen, die die Atmosphäre eines Open-Air­Erlebnisses geniessen wollten.

Solisten geben das Programm vor

Neben dem Freiburger Kammer­orchester, dem Kinderchor Les Marmousets und einem 100-köpfigen
Erwachsenenchor, singen sich vier Weltstars durch die Opernklassiker. «Wir haben die vier Solisten aus­gesucht, dann das Programm nach ihrem Repertoire zusammengestellt», so Gendre. So präsentiert Avenches dieses Jahr die amerikanische Sopranistin Kristin Lewis sowie die französische Mezzosopranistin Marie Karall, den italienischen Tenor Marco Berti und den polnischen Bariton Andrzej Filon´czyk.

Mit Karall konnte eine grosse «Aida»-­Interpretin gewonnen werden. Berti ist zurzeit einer der gefragtesten Rademès, Aidas Geliebter. So war klar: Der Schwerpunkt des Abends liegt auf Verdis «Aida». Darum herum platzierte Gendre die weiteren Opernstücke. Bekanntes wie aus Bizets «Carmen» oder Verdis «La Traviata», aber auch weniger Bekanntes wie Arien aus «Orfeo ed Euridice» von Gluck.

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