Klepper: «Man kann es überleben». © Wolf Silveri
Stadttheater Bern

Emotionale Unmittelbarkeit

Die deutsche Regisseurin Florentine Klepper zeichnet in ihrer Inszenierung der Oper «Katja Kabanova» von Leoš Janáček am Konzert Theater Bern das Porträt einer Frau, die moralische Grenzen überschreitet.

Veranstaltungsdaten

SO 27.05.2018 18.00
FR 01.06.2018 19.30
SA 09.06.2018 19.30
DO 14.06.2018 19.30
SA 16.06.2018 19.30
DI 19.06.2018 19.30
MI 27.06.2018 19.30

Ein fürchterliches Gewitter tobt. Donnerschläge erschüttern die Seele von Katja Kabanova (Johanni van Oostrum) wie ein Strafgericht. Sie hat Ehebruch begangen. Entehrt und von Schuldgefühlen geplagt, scheint es für die Unglückliche nur noch einen Ausweg zu geben: Sie begeht Selbstmord, indem sie sich in die Fluten der Wolga stürzt.

Ehebruch – damals und heute

Die Oper «Katja Kabanova» von Leoš Janáček spielt in einem russischen Dorf in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. «Die Tragweite eines Ehebruchs unterscheidet sich heute deutlich von der damaligen Zeit. Natürlich zerreissen sich manche Menschen noch immer den Mund darüber, aber man überlebt es durchaus», sagt die deutsche Regisseurin Florentine Klepper. Um dieser Geschichte einen modernen Anstrich zu verleihen, habe sie für die Inszenierung in Bern nach einer Lesart gesucht, die sich an beiden «Zeitpolen» orientiere.

Sprachmelodie

Der tschechische Komponist Janáček ist bekannt für einen musikalischen Ausdruck, der sich am natürlichen Duktus seiner Landessprache orientiert. Auch in dieser Oper, die zwischen 1919 und 1921 entstanden ist, kommt das charakteristische Prinzip der «Sprachmelodie» zum Tragen. Für eine entsprechend emotionale Unmittelbarkeit sorgen das Ensemble von Konzert Theater Bern und das Berner Symphonieorchester unter der Leitung von John Kevin Edusei.

Events zu diesem Artikel

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Katja Kabanova

Oper in drei AktenLibretto vom Komponisten nachAlexander Nikolajewitsch Ostrowskis Gewitterin tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln Katja Kabanova lebt mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter. Um Tichon einige Zeit von seiner Ehefrau fernzuhalten, schickt seine Mutter ihn auf eine Geschäftsreise, derweil Katja dem Druck nicht weiter standhält und aus ihrer Ehe und dem Korsett der heuchlerischen Moral einer bigotten Dorfgemeinschaft ausbricht. Ein starkes Gewitter deutet Katja schliesslich als übersinnliches Zeichen. Sie klagt sich freiwillig in aller Öffentlichkeit selbst an, um ihr Gewissen zu erleichtern, und begeht Selbstmord. Leoš Janáček arbeitete zwischen 1919 und 1921 an dieser Oper, nachdem er nur wenige Jahre zuvor Kamila Stösslová kennengelernt hatte, mit der ihn eine «platonische» Leidenschaft neben der eigenen langjährigen Ehe verband. Inspiriert von seiner jungen Freundin entwarf er mit Katja Kabanova die Figur einer unkonventionellen Frau, die mit den düsteren Gesetzen ihrer Umgebung bricht, indem sie sich sehenden Auges dem Ehebruch hingibt – letzten Endes aber aufgrund ihrer eigenen moralischen Integrität nicht die Kraft besitzt, das doppelte Spiel zu Ende zu spielen. Die Regisseurin Florentine Klepper hat 2016 bereits Toshio Hosokawas Hanjo im Kubus auf dem Waisenhausplatz in Szene gesetzt und dabei ein fein nuanciertes Bild der Protagonisten innerhalb deren ganz eigener Welt gezeichnet. Mit demselben Team widmet sie sich nun in ihrer Inszenierung von Janáček's Meisterwerk der Psychologie einer Frau, die am Rande der Gesellschaft steht, deren Werte hinterfragt, aber letztlich doch in den herrschenden Moralvorstellungen gefangen ist und daran scheitert. Pressestimmen "Eine explizite Regie, ein starkes Sängerensemble und ein meisterhaft dirigiertes BSO (...)" Peter Wäch, Berner Zeitung, 22. Mai 2018   "Florentine Kleppers Inszenierung von Leos Janaceks Oper «Katja Kabanova» am Konzert Theater Bern überzeugt durch musikalische und sängerische Höchstleistungen sowie eine packende Personenführung." "Von der verschüchterten Schwiegertochter über die fast gegen ihren Willen Liebende bis hin zur verzweifelten Selbstmörderin nimmt man ihrem Spiel ebenso wie ihrer vokalen Glanzleistung jede Facette dieser Katja ab."Daniel Allenbach, Der Bund, 22. Mai 2018  Stadttheater, Bern 27.05.2018, 18.00
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Katja Kabanova

Oper in drei AktenLibretto vom Komponisten nachAlexander Nikolajewitsch Ostrowskis Gewitterin tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln Katja Kabanova lebt mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter. Um Tichon einige Zeit von seiner Ehefrau fernzuhalten, schickt seine Mutter ihn auf eine Geschäftsreise, derweil Katja dem Druck nicht weiter standhält und aus ihrer Ehe und dem Korsett der heuchlerischen Moral einer bigotten Dorfgemeinschaft ausbricht. Ein starkes Gewitter deutet Katja schliesslich als übersinnliches Zeichen. Sie klagt sich freiwillig in aller Öffentlichkeit selbst an, um ihr Gewissen zu erleichtern, und begeht Selbstmord. Leoš Janáček arbeitete zwischen 1919 und 1921 an dieser Oper, nachdem er nur wenige Jahre zuvor Kamila Stösslová kennengelernt hatte, mit der ihn eine «platonische» Leidenschaft neben der eigenen langjährigen Ehe verband. Inspiriert von seiner jungen Freundin entwarf er mit Katja Kabanova die Figur einer unkonventionellen Frau, die mit den düsteren Gesetzen ihrer Umgebung bricht, indem sie sich sehenden Auges dem Ehebruch hingibt – letzten Endes aber aufgrund ihrer eigenen moralischen Integrität nicht die Kraft besitzt, das doppelte Spiel zu Ende zu spielen. Die Regisseurin Florentine Klepper hat 2016 bereits Toshio Hosokawas Hanjo im Kubus auf dem Waisenhausplatz in Szene gesetzt und dabei ein fein nuanciertes Bild der Protagonisten innerhalb deren ganz eigener Welt gezeichnet. Mit demselben Team widmet sie sich nun in ihrer Inszenierung von Janáček's Meisterwerk der Psychologie einer Frau, die am Rande der Gesellschaft steht, deren Werte hinterfragt, aber letztlich doch in den herrschenden Moralvorstellungen gefangen ist und daran scheitert. Pressestimmen "Eine explizite Regie, ein starkes Sängerensemble und ein meisterhaft dirigiertes BSO (...)" Peter Wäch, Berner Zeitung, 22. Mai 2018   "Florentine Kleppers Inszenierung von Leos Janaceks Oper «Katja Kabanova» am Konzert Theater Bern überzeugt durch musikalische und sängerische Höchstleistungen sowie eine packende Personenführung." "Von der verschüchterten Schwiegertochter über die fast gegen ihren Willen Liebende bis hin zur verzweifelten Selbstmörderin nimmt man ihrem Spiel ebenso wie ihrer vokalen Glanzleistung jede Facette dieser Katja ab."Daniel Allenbach, Der Bund, 22. Mai 2018  Stadttheater, Bern 01.06.2018, 19.30
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Katja Kabanova

Oper in drei AktenLibretto vom Komponisten nachAlexander Nikolajewitsch Ostrowskis Gewitterin tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln Katja Kabanova lebt mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter. Um Tichon einige Zeit von seiner Ehefrau fernzuhalten, schickt seine Mutter ihn auf eine Geschäftsreise, derweil Katja dem Druck nicht weiter standhält und aus ihrer Ehe und dem Korsett der heuchlerischen Moral einer bigotten Dorfgemeinschaft ausbricht. Ein starkes Gewitter deutet Katja schliesslich als übersinnliches Zeichen. Sie klagt sich freiwillig in aller Öffentlichkeit selbst an, um ihr Gewissen zu erleichtern, und begeht Selbstmord. Leoš Janáček arbeitete zwischen 1919 und 1921 an dieser Oper, nachdem er nur wenige Jahre zuvor Kamila Stösslová kennengelernt hatte, mit der ihn eine «platonische» Leidenschaft neben der eigenen langjährigen Ehe verband. Inspiriert von seiner jungen Freundin entwarf er mit Katja Kabanova die Figur einer unkonventionellen Frau, die mit den düsteren Gesetzen ihrer Umgebung bricht, indem sie sich sehenden Auges dem Ehebruch hingibt – letzten Endes aber aufgrund ihrer eigenen moralischen Integrität nicht die Kraft besitzt, das doppelte Spiel zu Ende zu spielen. Die Regisseurin Florentine Klepper hat 2016 bereits Toshio Hosokawas Hanjo im Kubus auf dem Waisenhausplatz in Szene gesetzt und dabei ein fein nuanciertes Bild der Protagonisten innerhalb deren ganz eigener Welt gezeichnet. Mit demselben Team widmet sie sich nun in ihrer Inszenierung von Janáček's Meisterwerk der Psychologie einer Frau, die am Rande der Gesellschaft steht, deren Werte hinterfragt, aber letztlich doch in den herrschenden Moralvorstellungen gefangen ist und daran scheitert. Pressestimmen "Eine explizite Regie, ein starkes Sängerensemble und ein meisterhaft dirigiertes BSO (...)" Peter Wäch, Berner Zeitung, 22. Mai 2018   "Florentine Kleppers Inszenierung von Leos Janaceks Oper «Katja Kabanova» am Konzert Theater Bern überzeugt durch musikalische und sängerische Höchstleistungen sowie eine packende Personenführung." "Von der verschüchterten Schwiegertochter über die fast gegen ihren Willen Liebende bis hin zur verzweifelten Selbstmörderin nimmt man ihrem Spiel ebenso wie ihrer vokalen Glanzleistung jede Facette dieser Katja ab."Daniel Allenbach, Der Bund, 22. Mai 2018  Stadttheater, Bern 09.06.2018, 19.30
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Oper in drei AktenLibretto vom Komponisten nachAlexander Nikolajewitsch Ostrowskis Gewitterin tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln Katja Kabanova lebt mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter. Um Tichon einige Zeit von seiner Ehefrau fernzuhalten, schickt seine Mutter ihn auf eine Geschäftsreise, derweil Katja dem Druck nicht weiter standhält und aus ihrer Ehe und dem Korsett der heuchlerischen Moral einer bigotten Dorfgemeinschaft ausbricht. Ein starkes Gewitter deutet Katja schliesslich als übersinnliches Zeichen. Sie klagt sich freiwillig in aller Öffentlichkeit selbst an, um ihr Gewissen zu erleichtern, und begeht Selbstmord. Leoš Janáček arbeitete zwischen 1919 und 1921 an dieser Oper, nachdem er nur wenige Jahre zuvor Kamila Stösslová kennengelernt hatte, mit der ihn eine «platonische» Leidenschaft neben der eigenen langjährigen Ehe verband. Inspiriert von seiner jungen Freundin entwarf er mit Katja Kabanova die Figur einer unkonventionellen Frau, die mit den düsteren Gesetzen ihrer Umgebung bricht, indem sie sich sehenden Auges dem Ehebruch hingibt – letzten Endes aber aufgrund ihrer eigenen moralischen Integrität nicht die Kraft besitzt, das doppelte Spiel zu Ende zu spielen. Die Regisseurin Florentine Klepper hat 2016 bereits Toshio Hosokawas Hanjo im Kubus auf dem Waisenhausplatz in Szene gesetzt und dabei ein fein nuanciertes Bild der Protagonisten innerhalb deren ganz eigener Welt gezeichnet. Mit demselben Team widmet sie sich nun in ihrer Inszenierung von Janáček's Meisterwerk der Psychologie einer Frau, die am Rande der Gesellschaft steht, deren Werte hinterfragt, aber letztlich doch in den herrschenden Moralvorstellungen gefangen ist und daran scheitert. Pressestimmen "Eine explizite Regie, ein starkes Sängerensemble und ein meisterhaft dirigiertes BSO (...)" Peter Wäch, Berner Zeitung, 22. Mai 2018   "Florentine Kleppers Inszenierung von Leos Janaceks Oper «Katja Kabanova» am Konzert Theater Bern überzeugt durch musikalische und sängerische Höchstleistungen sowie eine packende Personenführung." "Von der verschüchterten Schwiegertochter über die fast gegen ihren Willen Liebende bis hin zur verzweifelten Selbstmörderin nimmt man ihrem Spiel ebenso wie ihrer vokalen Glanzleistung jede Facette dieser Katja ab."Daniel Allenbach, Der Bund, 22. Mai 2018  Stadttheater, Bern 14.06.2018, 19.30
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Oper in drei AktenLibretto vom Komponisten nachAlexander Nikolajewitsch Ostrowskis Gewitterin tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln Katja Kabanova lebt mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter. Um Tichon einige Zeit von seiner Ehefrau fernzuhalten, schickt seine Mutter ihn auf eine Geschäftsreise, derweil Katja dem Druck nicht weiter standhält und aus ihrer Ehe und dem Korsett der heuchlerischen Moral einer bigotten Dorfgemeinschaft ausbricht. Ein starkes Gewitter deutet Katja schliesslich als übersinnliches Zeichen. Sie klagt sich freiwillig in aller Öffentlichkeit selbst an, um ihr Gewissen zu erleichtern, und begeht Selbstmord. Leoš Janáček arbeitete zwischen 1919 und 1921 an dieser Oper, nachdem er nur wenige Jahre zuvor Kamila Stösslová kennengelernt hatte, mit der ihn eine «platonische» Leidenschaft neben der eigenen langjährigen Ehe verband. Inspiriert von seiner jungen Freundin entwarf er mit Katja Kabanova die Figur einer unkonventionellen Frau, die mit den düsteren Gesetzen ihrer Umgebung bricht, indem sie sich sehenden Auges dem Ehebruch hingibt – letzten Endes aber aufgrund ihrer eigenen moralischen Integrität nicht die Kraft besitzt, das doppelte Spiel zu Ende zu spielen. Die Regisseurin Florentine Klepper hat 2016 bereits Toshio Hosokawas Hanjo im Kubus auf dem Waisenhausplatz in Szene gesetzt und dabei ein fein nuanciertes Bild der Protagonisten innerhalb deren ganz eigener Welt gezeichnet. Mit demselben Team widmet sie sich nun in ihrer Inszenierung von Janáček's Meisterwerk der Psychologie einer Frau, die am Rande der Gesellschaft steht, deren Werte hinterfragt, aber letztlich doch in den herrschenden Moralvorstellungen gefangen ist und daran scheitert. Pressestimmen "Eine explizite Regie, ein starkes Sängerensemble und ein meisterhaft dirigiertes BSO (...)" Peter Wäch, Berner Zeitung, 22. Mai 2018   "Florentine Kleppers Inszenierung von Leos Janaceks Oper «Katja Kabanova» am Konzert Theater Bern überzeugt durch musikalische und sängerische Höchstleistungen sowie eine packende Personenführung." "Von der verschüchterten Schwiegertochter über die fast gegen ihren Willen Liebende bis hin zur verzweifelten Selbstmörderin nimmt man ihrem Spiel ebenso wie ihrer vokalen Glanzleistung jede Facette dieser Katja ab."Daniel Allenbach, Der Bund, 22. Mai 2018  Stadttheater, Bern 16.06.2018, 19.30
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Oper in drei AktenLibretto vom Komponisten nachAlexander Nikolajewitsch Ostrowskis Gewitterin tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln Katja Kabanova lebt mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter. Um Tichon einige Zeit von seiner Ehefrau fernzuhalten, schickt seine Mutter ihn auf eine Geschäftsreise, derweil Katja dem Druck nicht weiter standhält und aus ihrer Ehe und dem Korsett der heuchlerischen Moral einer bigotten Dorfgemeinschaft ausbricht. Ein starkes Gewitter deutet Katja schliesslich als übersinnliches Zeichen. Sie klagt sich freiwillig in aller Öffentlichkeit selbst an, um ihr Gewissen zu erleichtern, und begeht Selbstmord. Leoš Janáček arbeitete zwischen 1919 und 1921 an dieser Oper, nachdem er nur wenige Jahre zuvor Kamila Stösslová kennengelernt hatte, mit der ihn eine «platonische» Leidenschaft neben der eigenen langjährigen Ehe verband. Inspiriert von seiner jungen Freundin entwarf er mit Katja Kabanova die Figur einer unkonventionellen Frau, die mit den düsteren Gesetzen ihrer Umgebung bricht, indem sie sich sehenden Auges dem Ehebruch hingibt – letzten Endes aber aufgrund ihrer eigenen moralischen Integrität nicht die Kraft besitzt, das doppelte Spiel zu Ende zu spielen. Die Regisseurin Florentine Klepper hat 2016 bereits Toshio Hosokawas Hanjo im Kubus auf dem Waisenhausplatz in Szene gesetzt und dabei ein fein nuanciertes Bild der Protagonisten innerhalb deren ganz eigener Welt gezeichnet. Mit demselben Team widmet sie sich nun in ihrer Inszenierung von Janáček's Meisterwerk der Psychologie einer Frau, die am Rande der Gesellschaft steht, deren Werte hinterfragt, aber letztlich doch in den herrschenden Moralvorstellungen gefangen ist und daran scheitert. Pressestimmen "Eine explizite Regie, ein starkes Sängerensemble und ein meisterhaft dirigiertes BSO (...)" Peter Wäch, Berner Zeitung, 22. Mai 2018   "Florentine Kleppers Inszenierung von Leos Janaceks Oper «Katja Kabanova» am Konzert Theater Bern überzeugt durch musikalische und sängerische Höchstleistungen sowie eine packende Personenführung." "Von der verschüchterten Schwiegertochter über die fast gegen ihren Willen Liebende bis hin zur verzweifelten Selbstmörderin nimmt man ihrem Spiel ebenso wie ihrer vokalen Glanzleistung jede Facette dieser Katja ab."Daniel Allenbach, Der Bund, 22. Mai 2018  Stadttheater, Bern 19.06.2018, 19.30
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Oper in drei AktenLibretto vom Komponisten nachAlexander Nikolajewitsch Ostrowskis Gewitterin tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln Katja Kabanova lebt mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter. Um Tichon einige Zeit von seiner Ehefrau fernzuhalten, schickt seine Mutter ihn auf eine Geschäftsreise, derweil Katja dem Druck nicht weiter standhält und aus ihrer Ehe und dem Korsett der heuchlerischen Moral einer bigotten Dorfgemeinschaft ausbricht. Ein starkes Gewitter deutet Katja schliesslich als übersinnliches Zeichen. Sie klagt sich freiwillig in aller Öffentlichkeit selbst an, um ihr Gewissen zu erleichtern, und begeht Selbstmord. Leoš Janáček arbeitete zwischen 1919 und 1921 an dieser Oper, nachdem er nur wenige Jahre zuvor Kamila Stösslová kennengelernt hatte, mit der ihn eine «platonische» Leidenschaft neben der eigenen langjährigen Ehe verband. Inspiriert von seiner jungen Freundin entwarf er mit Katja Kabanova die Figur einer unkonventionellen Frau, die mit den düsteren Gesetzen ihrer Umgebung bricht, indem sie sich sehenden Auges dem Ehebruch hingibt – letzten Endes aber aufgrund ihrer eigenen moralischen Integrität nicht die Kraft besitzt, das doppelte Spiel zu Ende zu spielen. Die Regisseurin Florentine Klepper hat 2016 bereits Toshio Hosokawas Hanjo im Kubus auf dem Waisenhausplatz in Szene gesetzt und dabei ein fein nuanciertes Bild der Protagonisten innerhalb deren ganz eigener Welt gezeichnet. Mit demselben Team widmet sie sich nun in ihrer Inszenierung von Janáček's Meisterwerk der Psychologie einer Frau, die am Rande der Gesellschaft steht, deren Werte hinterfragt, aber letztlich doch in den herrschenden Moralvorstellungen gefangen ist und daran scheitert. Pressestimmen "Eine explizite Regie, ein starkes Sängerensemble und ein meisterhaft dirigiertes BSO (...)" Peter Wäch, Berner Zeitung, 22. Mai 2018   "Florentine Kleppers Inszenierung von Leos Janaceks Oper «Katja Kabanova» am Konzert Theater Bern überzeugt durch musikalische und sängerische Höchstleistungen sowie eine packende Personenführung." "Von der verschüchterten Schwiegertochter über die fast gegen ihren Willen Liebende bis hin zur verzweifelten Selbstmörderin nimmt man ihrem Spiel ebenso wie ihrer vokalen Glanzleistung jede Facette dieser Katja ab."Daniel Allenbach, Der Bund, 22. Mai 2018  Stadttheater, Bern 27.06.2018, 19.30

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