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Skulpturen und Installationen sind aus der autofreien Siedlung Wittigkofen nicht wegzudenken. © ZVG
Kultur Arena, Bern

Hohe Kunst ums Hochhaus

Das Ehepaar Nelly und Juan Puigventós brachte vor 40 Jahren Kunst in die Hochhaus­siedlung Wittigkofen – nun geht die Ära der Kultur Arena mit einem mehrtägigen Programm zu Ende. Diverse Konzerte, unter anderem von den Jazzern Claude Siffert und Markus Graf, eine Rezitation mit Sinnsprüchen von Laotse, übersetzt von Balts Nill, Lichtinstallationen und eine Gruselgeschichte von Uwe Schönbeck: Das Jubiläumsprogramm der Kultur Arena in Wittigkofen ist reichhaltig und bunt. Früher fanden laut Tom Gsteiger, Vorstandsmitglied der Wittigkofer Kultur Arena, hauptsächlich Ausstellungen statt. «In den letzen 40 Jahren wuchs das Kulturangebot in Bern stark», so Gsteiger. Die Menschen hätten heute immer weniger Motivation, eine Veranstaltung in Berns Peripherie zu besuchen.

Verein geht

Auch deshalb ist das 40-Jahr-Jubiläum zugleich der letzte Anlass des Vereins, den Nelly und Juan Puigventós ins Leben riefen. Das kulturaffine Ehepaar wohnt selber in Wittigkofen und setzte sich damals zum Ziel, das Quartier ästhetisch aufzuwerten – etwa mit Kunst im öffentlichen Raum.

So findet sich im verkehrsfreien Wittigkofen eine einmalige Dichte an Skulpturen. Diverse grosse Plastiken von Walter Kretz oder ein «fliegender Teppich» von Max Roth, der von den Kindern rege als Rutschbahn benutzt wird und zum Quartier gehört wie die orangefarbenen Sonnenstoren.

Kunst bleibt

Zudem wurde im Jahr 2014 eine Schau der japanisch-schweizerischen Künstlerin Teruko Yokoi gezeigt, die selbst lange im Ostquartier lebte und arbeitete - Jahre bevor ihr das Kunstmuseum Bern eine Ausstellung widmete.

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