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Knäckebrot kommt im Hintergrund auch vor, aber das ist das einzig Trockene im Stück «Nathalie küsst».© Severin Novacki
Theater an der Effingerstrasse, Bern

Stück mit Kuss und Hund

Das Theater an der Effingerstrasse bringt mit «Nathalie küsst» eine Erfolgs­komödie auf die Bühne, die in Paris spielt und von Liebe handelt. Wovon sonst?

«Ich fürchtete, es sei der reine Herzschmerz-Kitsch – und war überrascht, wie grossartig das Buch ist», sagt 
Regisseur Markus Keller über David Foenkinos’ Bestseller «Nathalie küsst». Nun inszeniert er die Geschichte, die bereits verfilmt wurde, für das Theater an der Effingerstrasse. Dabei orientiert sich Keller eher am 
Roman als am Film. Die Handlung werde, wie im Roman, laufend unterbrochen, etwa mit Wikipedia-Einträgen zu Gustav Klimts «Der Kuss». Ein Kuss ist denn auch der Auslöser für die in Paris spielende Liebesgeschichte.

Zwei im Glück, einer im Gram

Nathalie, dargestellt von der deutsch-französischen Schauspielerin Judith Seither, hat ihre grosse Liebe bei einem Autounfall verloren. Sie konzentriert sich auf ihre Arbeit im schwedischen Knäckebrot-Konzern. Charles (Ullrich Matthaeus), ihr Chef, macht ihr Avancen. Als sie während einer Präsentation ihren unschein­baren Kollegen, einen schrulligen Schweden (Fabian Guggisberg), küsst, beginnt eine Liebesgeschichte, die Charles mit allen Mitteln zu verhindern versucht. Ein Hund – es ist der Hund von Darstellerin Seither – darf am Schluss auch noch auf die Bühne. Er sei immer bei den Proben dabei gewesen, so Keller. Nun hat sich die Promenadenmischung eine kleine Rolle ergattert.

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