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Digitalisierung als Thema im Kinderstück: Spielen oder Zauberhelm?© Emanuel Demenga
Berner Puppentheater

Die böse Fee Applicatia

Sie erfüllt Wünsche auf Knopfdruck, aber macht die Welt farblos: Die böse Fee Applicatia. Das Stück für Kinder ab fünf Jahren «D’Susi u dr Zouberhelm» des Berner Puppentheaters handelt von Digitalisierung.

Die moderne Technik grenzt manchmal an Zauberei: Wir wischen mit dem Finger übers Display und zaubern alles Mögliche hervor aus diesem Kästchen namens Handy oder Computer. Darum hat das Berner Puppentheater diese im Alltag omnipräsente Digitalisierung zum Thema ihres neuen Stücks gemacht. «D’Susi u dr Zouberhelm», gespielt von Karin Wirthner und Frank Demenga, die auch das Stück geschrieben und die Figuren gemacht haben, behandelt es ohne belehrend zu sein, sondern spielerisch.

Im «fast klassischen Märchen über moderne Zauberwelten» hat Bauernkind Susi keine Freunde ausser ihren Hoftieren. Denn: zu Hause haben sie keinen Fernseher, während Max und Mia sogar einen Zauberhelm besitzen. Dieser beschützt und bevormundet sie. Dauernd sitzen sie vor einem Film, schlecken eine Glacé oder erhalten ein neues Spielzeug. Dagegen hat Susis Idee vom Zirkus spielen mit echten Hoftieren keinen Stich. Doch wer lenkt den Zauberhelm? Die böse, Spielzeug verspeisende Fee Applicatia, die sich eine ruhige und graue Welt wünscht. Aber Susi, ein eingebildeter Kopfsalat und eine weise Ameise wehren sich.

 

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