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Zusammen kreativ: René (Daniel Rothenbühler) und Franz (Yves Bönzli).© Felix Peter
Theater Szene, Bern

Kultfiguren basteln

Ihre Geschenke kommen von Herzen: Das Theater Szene inszeniert mit «Franz und René: s’wiehnächtelet» eine Episode der legendären Kindersendung «Spielhaus» neu.

Mit Hut und Hornbrille: Franz Hohler und René Quellet wurden durch die Kindersendung «Spielhaus» zu Kultfiguren. In einem provisorischen Wohnzimmer, das detailverliebt eingerichtet war, erlebten «Franz» und «René» zwischen 1968 und 1994 viele Abenteuer und musizierten mit Mundharmonika und Blockflöte. Der Pantomimekünstler René gab sich stets wortkarg und sagte meistens nur: «I säge nüt!», Franz fabulierte hingegen allerhand. Das Theater Szene interpretiert nun die legendäre Weihnachtsgeschenke-Folge neu. «Franz und René: s’wiehnächtelet» ist ein Stück für Kinder ab 4 Jahren. Yves Bönzli als Franz und Daniel Rothenbühler als René widmen sich darin ihren Weihnachtswünschen. Die Listen für das Christkind sind schnell verfasst, doch auf dem Zettel für Geschenke für andere steht nur der Name von Tante Trudi aus Winterthur, versehen mit einem grossen Fragezeichen. Was sollen sie ihr nur schenken? Da ihre finanzielle Lage nicht ideal ist, müssen sie sich etwas überlegen: Feinsäuberlich zerlegen sie ihr Wohnzimmer, sammeln Material sowie Ideen und kreieren eigene Geschenke: Mit Herz ersonnen und nachhaltig.

Die Eigenproduktion unter der Regie von Daniel Rothenbühler ist eine liebevolle, inspirierende Geschichte, die subtil Konsumkritik übt und an die eigene Kreativität appelliert – in einer Jahreszeit, in der es einfach ist, im Wahn der Geschenke den Sinn des Schenkens aus den Augen zu verlieren.

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