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Zum Entdecken des neu restaurierten Parks eignet sich ein OL bestens. © ZVG
Diverse Schlösser um Bern

Verzauberte Schlösserwelt

Für den 5. Schlössertag öffnen über 25 Schlösser und Burgen ihre Tore und Höfe und laden zum Schlosserlebnis: Im Schloss Jegenstorf orientiert man sich von Posten zu Posten laufend im Schlosspark, und im Schloss Landshut kann man sich von einer Märchenwelt verzaubern lassen.

Sie sind der Stoff für Märchen und Sagen: Schlösser und Burgen mit ihren Königinnen, Prinzen, Rittern und Drachen. Sie existieren sowohl in Geschichten, in denen mutige Mädchen und Grinsekatzen gegen fantastische Jabberwockys kämpfen, als auch in ­jenen über wach geküsste Prinzessinnen und verzauberte Spinnräder.

 

Historisch betrachtet überliefern Schlösser aber weit mehr: Sie legen Zeugnis ab über vergangene Herrschaftsstrukturen, und in Märchen und Geschichten repräsentieren sie mit ihren wundersamen Bewohnenden Gegenentwürfe zu rigiden Gesellschaftskonventionen.

Dass Schlösser Orte der Verzauberung sind, wird auch am 5. Schweizer Schlössertag klar, wenn erneut diverse Schlösser rund um Bern, wie das Schloss Jegenstorf, das Schloss Spiez oder das Schloss Landshut, ihre Türen und Höfe öffnen und nebst zahlreichen Aktivitäten thematische Führungen durch das Schloss und die Ausstellungen anbieten.

Entdeckungs-Postenlauf

Das Barockschloss Jegenstorf öffnet für den Schlössertag die Jubiläums­ausstellung «300 Jahre – 30 Objekte. Schätze und Trouvaillen der Sam­m­lung». Auf dem Rundgang durch das elegante Barockschloss und die alt­ehrwürdigen Gemächer gibt es 30 Gegenstände zu entdecken, die ihre individuellen Geschichten zum Schloss erzählen. Draussen findet derweil Aktiveres statt: Beim «Schloss­park-OL», der durch den frisch restaurierten Park rund um das Schloss führt, lässt sich überschüssige Energie in Bewegung umwandeln und gleichzeitig die Schlossanlage besser kennenlernen, an der Schnittstelle von Natur und Kultur, Bewegung und Spass.

Auf Ritters Spuren

Die Spuren von Schloss Spiez führen noch weiter in die Vergangenheit - zurück bis ins Mittelalter. Für den Schlössertag wurde hierfür extra ein «Mittelaltertag für Familien» zusammengestellt. In Zusammenarbeit mit dem «Mittelalterverein Bern» wird die Idee verfolgt, das Mittelalter selbst erleben zu können: Mit Schaukämpfen, Tänzen, mittelalterlichem Handwerk und natürlich den entsprechenden Kostümen. Beim Programmpunkt «Falknerei» erzählt Ulrich Lüthi über das Falknereihandwerk, über Greif­vögel und die Jagd mit ihnen. Die scheuen Tiere, die sonst weit oben am Himmel kreisen, lassen sich so für einmal aus der Nähe beobachten.

Verzauberte Tierwelt

Im Schweizer Museum für Wild und Jagd im Schloss Landshut, das Teil des Naturhistorischen Museums Bern ist, kann man sich von der Märchenwelt verzaubern lassen. Im Rahmen der Sonderausstellung «Grimms Tierleben – Vom Wildgetier in Wald und Feld» wird stündlich zur Märchenstunde geladen. Erzählt werden bekannte, aber auch weniger bekannte Märchen, in denen wilde Tiere die Hauptrolle spielen. Da Märchen gerade in Bildern erst recht zum Leben erweckt werden, findet im Anschluss ein Kurs statt, in welchem Martin Ryser, Illustrator und Museumspädagoge am Naturhistorischen Museum Bern, die Kunst der Märchen-Illustration lehrt.

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