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Familienoberhaupt Logan Roy (Brian Cox): Ein Patriarch, der keine Skrupel kennt.© Home Box Office

Alltag ausschalten

Die HBO-Serie «Succession» über einen ekelhaften Medienmogul glänzt mit messerscharfen Dialogen und einem herausragenden Ensemble. Comfort viewing nennt der «Guardian» die Tätigkeit des Serienschauens, um sich von Alltagssorgen abzulenken. Eine Serie, die sich perfekt dazu eignet – obwohl sie weit davon entfernt ist, tröstlich zu sein – ist «Succession» (2018/2019). Die HBO-Serie des Briten Jesse Armstrong erzählt die Geschichte des skrupellosen New Yorker Medienmoguls Logan Roy und den designierten Nachfolgern: seinen Kindern. Inspiriert vom Medienunternehmer Rupert Murdoch zeigt die unglaublich komische Serie, wie der 80-jährige Patriarch sein unfähiger und von Minder­wertigkeitskomplexen, Drogensucht oder Grössenwahn geplagter Nachwuchs an der Nase herumführt. Die Dynamiken der Millionärsfamilie ähneln einer Shakespeare-Tragödie, die messerscharfen Dialoge treffen oft unter die Gürtel­linie, die Locations sind bis ins letzte Detail auf glänzende Fassade und schlechten Geschmack gebürstet und der Cast, darunter Brian Cox, Kieran Culkin, Matthew Mac­fayden und Holly Hunter, ist schlicht herausragend.

Staffel 1 und 2 kann auf Sky Show gestreamt werden
www.hbo.com/succession

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