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Güzin Kars filmischer Essay «Deine Strasse» fragt nach Gedenken und Vergessen.© Güzin Kar
Sommerkino Cinématte, Bern

In Kürze zu sehen

Das Sommerkino der Cinématte zeigt unter anderem den Schweizer Wettbewerb der 25. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur.

«Andere in deinem Alter bekommen Fahrräder oder Puppenstuben. Du hast eine Strasse. Nur weil du tot bist», so die Stimme der Autorin Sibylle
Berg aus dem Off. Dazu Standbilder einer Industriestrasse, grau und kühl. Sie zeigen den Saime-Genç-Ring, eine Strasse in Bonn, benannt nach einer Vierjährigen, die 1993 bei einem rassistisch motivierten Brandanschlag ums Leben kam. «Deine Strasse» heisst der Kurzfilm von Güzin Kar, der mit leiser Dringlichkeit nach kollektivem Erinnern und Verdrängen fragt.

Der Film ist Teil des Schweizer Wettbewerbs der 25. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur, der im Sommerkino der Cinématte zu sehen ist. In den Kategorien «Geister der Dämmerung», «Die Zukunft ist jetzt» und «Willkommen im Abseits» laufen insgesamt 20 Kurzfilme, von Essays über Animations- bis hin zu Dokumentarfilmen. Einer davon: «Das Spiel», in dem sich die Kamera von Roland Hodel während eines YB-Spiels im Wankdorf an die Fersen des Schiedsrichters Fedayi San heftet und das Publikum atemlos Höhen und Tiefen des Matchs miterleben lässt.

Cinematte, Bern. Bis 30.8.
Kurzfilme: Do., 8.,
 bis Sa., 10.7., 19 und 21.30 Uhr
www.cinematte.ch

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