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Tangomeister Marcelo Nisinman.© ZVG
Ono das Kulturlokal, Bern

Dem Fluss entlang

Das Culturescapes-Festival feiert das Amazonasgebiet. Etwa mit dem Konzert der Camerata Variable, welche Jazz, Tango und brasilianische Volksmusik spielt. Seine Arme erstrecken sich über den südamerikanischen Kontinent und sind Lebenselixier für den Tropenwald: Der Amazonas. Dem Lebens- und Kulturraum «Amazonia» widmet sich die 16. Ausgabe des Festivals Culturescapes. Während zwei Monaten bespielen Künstlerinnen und Aktivisten aller Sparten aus Brasilien, Kolumbien, Peru und Ecuador Kulturhäuser in der ganzen Schweiz. Ziel des Festivals ist es, Brücken zu schlagen. Denn das Amazonasgebiet und seine Anwohner*innen sind bedroht: Klimawandel und postkoloniale Ungleichheiten bringen Mensch und Natur aus der Balance. Welche Rolle Europa darin spielt, dem will das Festival mitunter auch künstlerisch nachgehen.

Musik als Schmelztiegel

Einem musikalischen Schmelztiegel gleicht das Programm des Konzerts «Move it» der Camerata Variable. Das Basler Kammerensemble spielt ältere und neue Musik, Tango-Variationen von Darius Milhaud, klassische Kompositionen von Astor Piazzolla und Heitor Villa-Lobos, aber auch Stücke von Wynton Marsalis, der sich im Jazz bewegt. Ebenfalls steht eine Uraufführung des argentinischen Komponisten und Tangomeisters Marcelo Nisinman an, der die Camerata Variable als Bandoneon-Spieler ergänzt. Die Camerata Variable setzt sich, wie der Name bereits verrät, nebst den fünf Kernmusiker*innen laufend neu zusammen. Auch der junge Geiger Nathan Amaral ist Teil der aktuellen Formation – und bringt einige Stücke aus der brasilianischen Volksmusik mit.

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