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Dirigent Matthias Kuhn taucht mit dem Medizinerorchester in die Tiefgründigkeit des Klangmaterials ein.© Gstaad Menuhin Festival Theresa Pewal
Farelhaus, Biel / Französische Kirche, Bern

Existenziell

Das Medizinerorchester 
Bern unter der Leitung von Matthias Kuhn spielt Werke von Telemann, Fétis und Tschaikowski.

Der russische Komponist Pjotr Iljitsch Tschaikowski beschäftigte sich beim Komponieren mit existenziellen Fragen der Menschheit. Zu Skizzen der 5. Sinfonie notierte er 1888 etwa die Gedanken: «Völlige Ergebung in das Schicksal» oder «Sollte man sich nicht in
die Arme des Glaubens werfen?», wie auch die Stichworte «Murren, Zweifel,
Klagen, Vorwürfe». Die Musik des vier­sätzigen Werks ist entsprechend eindringlich, sie changiert zwischen sehnsuchtsvollen, kantablen Passagen und dramatischen Ausbrüchen.

Eintauchen in das Klangmaterial

Anlässlich seines Winterkonzerts taucht das Medizinerorchester Bern unter der Leitung von Matthias Kuhn in die Tiefgründigkeit dieses Klangmaterials ein. Im vorangehenden Programm gibt es zwei virtuose Flötenkonzerte zu hören – zunächst jenes in G-Dur von Georg Philipp Telemann und anschliessend dasjenige in h-Moll des belgischen Komponisten und Musikkritikers François-Joseph Fétis. Als Solist agiert der Berner Flötist Daniel Lappert.

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