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Jonian Ilias Kadesha sucht in der Volksmusik das Neue und Überraschende. © Kaupo Kikkas
Bärenstutz1, Rüeggisberg

Fänger des Augenblicks

Im Rüeggisberger Bärenstutz1 spielt das Caerus Kammerensemble unter der Leitung des jungen Geigers Jonian Ilias Kadesha mit der Flüchtigkeit des Moments.

Schon viele Künstler*innen haben sich mit dem Phänomen der Zeit abgemüht – ihrer Vergänglichkeit und Unfassbarkeit. Auch das Caerus Kammerensemble, 2017 in Berlin ge­gründet, ist von ihr fasziniert und hat sich nichts weniger zum Ziel gesetzt, als den Augenblick einzufangen. Unter der künstlerischen Leitung von Jonian Ilias Kadesha spielt das flexible Ensemble – derzeit besteht es aus Kadesha (Violine), Pablo Hernan Benedi (Viola) und Vashti Mimosa Hunter (Violoncello) – im Bärenstutz1 in Rüeggisberg Werke von Purcell, Kurtag, Bach und Mozart.

Ungeduldig, wild, lustig

Wie andere talentierte Musiker*innen hat auch Kadesha bereits in frühen Jahren mit dem Musizieren begonnen. Vier Jahre alt war er, als er von seinem Vater die ersten Geigenstunden erhielt. Heute, mehr als zwanzig Jahre später, steht der Künstler mit griechisch-albanischen Wurzeln als Solist und in diversen kammermusikalischen Konstellationen auf der Bühne.

In einem früheren Interview mit der Kornberg Akademie, wo er studierte, beschrieb er sich selbst mit den drei Worten ungeduldig, wild und lustig. In seiner Musik suche er aber weniger das Wilde, eher, so Kadesha, lasse er sich in seinem Spiel von der Volksmusik inspirieren, suche er darin nach neuen Melodien und Stilen. Mit dem Caerus Kammerensemble will er nun Einzigartiges und Unvorhergesehenes entstehen lassen: Musik, die aus dem Moment entsteht und so nicht reproduzierbar ist.

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