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Sonntags-Matinee mit Romantik. © Andeas Hochuli
KTB, Casino

Hoch auf das Kleinformat

Ein Morgen mit französisch-belgischer Romantik: Das Manuel Ensemble zeigt ein emotionsreiches Kurzprogramm mit Werken zweier jung verstorbener Komponiergenies.

Sie war wie ein Zufluchtsort, die Kammermusik. Während in den letzten Monaten Orchesterproben unmöglich waren – und Konzerte sowieso –, fanden sich manche Musikerinnen und Musiker vermehrt in Kleinformationen zusammen. Aufnahmen entstanden, Livestreams, und neue Projekte wurden geschmiedet; für danach und später geprobt. Eva Lüthi (Cello), Julia Malkova (Viola), Stefan Meier (Violine) und György Zerkula (Violine) vom Berner Symphonieorchester treten bereits seit 2016 im kleineren Format als Manuel Quartett auf, am kommenden Sonntag in der Matinee «Fin de Siècle» als Manuel Ensemble mit Freunden zu sechst: für den französisch-belgischen Romantikmorgen haben sie Sandrine Canova an der Geige und Etienne Murith am Klavier dazugeholt.

Viel Talent, früher Tod

Das Ensemble interpretiert Kompositionen des Belgiers Guillaume Lekeu und des Franzosen Ernest Chausson, der in Belgien die ersten Erfolge feierterte. Beide studierten zu Ende des 19. Jahrhunderts bei César Franck in Paris; und beide liessen sich nicht nur von Franck, sondern auch von Richard Wagner inspirieren. Früh fanden sie aber ihre je eigene musikalische Sprache – Klänge, in denen man ganze Welten erahnen kann. Tragischerweise fanden beide einen frühen Tod.
Die Sonntags-Matinee beginnt mit Lekeus sanfter «Méditation» für Streichquartett und geht schliesslich über in Chaussons emotionsgeladenes Konzert für Klavier, Geige und Streichquartett.

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