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Ein Mooseggmädel (Stefanie Frei) ist bereit für das Fest.© Simon Schwab
Weiler auf der Moosegg

In der Blubberblase

Regisseur Simon Burkhalter bringt eine zeitgemässe Adaption des «Schwarzwaldmädels», einer selten gespielten Operette von Leon Jessel, auf die Freilichtbühne Moosegg.

Barbara ist eine junge, zierliche Frau, die auf der Moosegg lebt und arbeitet. Sie versteht sich gut mit dem dortigen Chorleiter Luzius Gerber, der trotz seines fortgeschrittenen Alters insgeheim Liebesgefühle für das Mauerblümchen hegt. Eines Tages tauchen zwei adrette Herren aus dem Schwarzwald auf, die die Beziehungskonstellationen und den friedlich-geordneten Lauf der Dinge nach und nach ins Wanken bringen.

Liebeswirren an der Chilbi

In seiner dritten Inszenierung an den Freilichtspielen Moosegg verlegt der junge Berner Regisseur Simon Burkhalter die Handlung der spritzigen Operette «Schwarzwaldmädel» (1917) von Leon Jessel vom Schwarzwald ins Emmental. Co-Autor der Neufassung ist Domenico Blass, der unter anderem als Headwriter der Late-Night-Show «Giacobbo/Müller» gearbeitet hat und das Drehbuch zu «Ernstfall in Havanna» verfasst hat.

«Es ist eine klassische Dreiecksbeziehungsgeschichte, die der Komponist mit wunderschöner Musik umschmückt hat», sagt Burkhalter. Die grosse Bühne zeigt auf sieben Ebenen die verschiedenen Spielorte; vom Wirtshaus über den Dorfplatz zum Kirchhof, wo die Figuren reichlich turteln, kokettieren, walzern und plänkeln. «Die Dramaturgie erreicht ihren Höhepunkt in der ‹Moosegg-Balz›, einem chilbi­artigen Fest, bei dem wir die visuelle Ästhetik in eine folkloristische Blubberblase kippen lassen», so Burkhalter.

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