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Cellistin Clíodhna Ní Aodáin gibt ihr zweites Album «Celtic Rituals» heraus.© Owen O’Connor

Musik aus der Anderswelt

Das zweite Soloalbum der irischen, in Bern tätigen Cellistin Clíodhna Ní Aodáin, «Celtic Rituals», atmet die Seele der alten keltischen Kultur. «Wenn ich auf meinem Cello improvisiere, dann bin ich wie in Trance», sagt die irische Cellistin, Dirigentin und Komponistin Clíodhna Ní Aodáin. Für sie ist klar, dass sie in diesen Momenten mit der in der keltischen Mythologie beschriebenen «Anderswelt» verbunden ist. «Ich produziere die Musik zwar selbst, aber ich kann fast nicht behaupten, dass die Melodien und Klänge von ‹mir persönlich› stammen», sagt Ní Aodáin. Denn als Quelle ihrer Inspiration erachte sie die Wesen auf einer höheren Energieebene, etwa Götter, Verstorbene oder Feen.

Tiefer Frieden

Auf diese Weise sei die Musik ihres neuen Albums, «Celtic Rituals», entstanden, sagt die Musikerin, die in Bern lebt, an der Musikschule Konsi Bern unterrichtet und das Orchester Divertimento leitet. Auch wenn man beim Anhören des Albums oft meinen könnte, es spiele ein Cello-Ensemble, so ist es dennoch ein Solo-Projekt. Die Mehrstimmigkeit erreichte Ní Aodáin, indem sie sich mehrmals aufnahm und die einzelnen Stimmen im Tonstudio übereinanderlegte.

Flüstern auf Gälisch

In manchen Stücken integrierte sie auch ihre Stimme, etwa in «Tha Mi Sgith» (Ich bin müde), in dem sie auf Gälisch flüsternd ein altes schottisches Lied rezitiert. Andere Titel nehmen thematisch Bezug auf die Naturverbundenheit des keltischen Volkes, auf Traditionen oder Seelenfreundschaften. Während von den ruhigen und mystischen Kompositionen ein tiefer Frieden ausgeht, laden beschwingte Stücke wie «Solstice» (Sonnenwende) oder «Ritual Fire» zum Tanz ums Feuer ein.

Digitales Album auf allen Streaming-Diensten erhältlich.
www.thecelticcello.com

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