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Die irische Dirigentin Clíodhna Ní Aodáin leitet das Orchester Divertimento Bern seit 2011.© Thomas Gerber
Yehudi Menuhin Forum, Bern

«Nahezu magisch»

In der heiteren Tonart C-Dur: Das Orchester Divertimento Bern zelebriert sein 70-Jahr-Jubiläum mit Werken von Haydn und Beethoven.

 

Brumm, brumm, brumm, klingt es zu Beginn des 4. Satzes der Sinfonie in C-Dur von Joseph Haydn aus den tiefen Streichregistern. Dieses Motiv brachte dem Werk, das der österreichische Komponist 1786 als Auftragswerk für eine Pariser Konzert­reihe komponierte, den Beinamen «Der Bär» ein. Die Grundstimmung der Sinfonie ist jedoch leichtfüssig und wonnevoll – ganz im Sinne des empfindsamen Stils der Wiener Klassik. In die galante Klangwelt dieser Epoche taucht das Orchester Divertimento Bern nun an seinem 70-Jahr-Jubiläumskonzert ein: Auf dem Programm steht neben Haydns Sinfonie auch das Tripelkonzert in C-Dur von Ludwig van Beethoven.

Warme Atmosphäre

«Ich habe für dieses Konzert bewusst Werke in der heiteren Tonart C-Dur ausgewählt», sagt die Dirigentin des Orchesters Clíodhna Ní Aodáin. «Einzig im langsamen 2. Satz von Beethovens Tripelkonzert wechselt die Tonart zu As-Dur; da entsteht dann eine sehr warme, ja nahezu magische Atmosphäre.» Die Partien der drei Solo­instrumente interpretieren die Geigerin Annemarie Dreyer, der Pianist Thomas Gerber und der Cellist Matthias Schranz. «Der Part des Cellos ist im Vergleich zu den anderen sowohl der umfangreichste als auch der aspruchsvollste», sagt Ní Aodáin. Die irische Musikerin und Dirigentin kann dies aus eigener Erfahrung beurteilen: Sie ist selbst Cellistin und tritt mit ihrem Projekt The Celtic Cello regelmässig als Solokünstlerin auf.

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