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Harfenistin Estelle Costanzo spielt mit einem Streichquartett das Konzert «An der Schwelle zur Moderne».© Estelle Costanzo
Schloss Holligen, Bern

Nicht verschont

Der Tod geht um und stört den wilden Reigen der Realitätsverweigerer. Im Schloss Holligen wird André Caplets Komposition von Edgar Allan Poes «Die Maske des roten Todes» gespielt.

Die Reichen ziehen sich auf ein schönes Schloss zurück und feiern, während draussen der Tod umgeht. Diese Erzählung kann man je nach Jahrhundert variieren, indem man Schloss mit Staat oder Privateigentum und Pest mit Cholera oder Corona ersetzt. Edgar Allan Poes Erzählung «Die Maske des roten Todes», darin stört eine rotmaskierte Figur – der Tod – das Fest, wurde mehrfach künstlerisch aufgegriffen. Im Schloss Holligen präsentiert ein Streichquartett (Sofja Suldina, Maria und Martina Albisetti, Charlotte Zehnder) mit Harfenistin Estelle Costanzo, die musikalische Adaption «Conte fantastique» von André Caplet, dazu liest Christina Herzog aus dem Original. Am Konzert «An der Schwelle zur Moderne» werden auch Stücke von Webern, Cage und Debussy gespielt.

 

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