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Georgy Tchaidze überrascht mit musikalischer Reife. © Cliburn
Zentrum Paul Klee, Bern

Note für Note

Die Anfang des Jahres in Bern gestartete Konzertreihe «Inter­national Piano Series» im Zentrum Paul Klee geht mit dem Konzert des jungen Russen Georgy Tchaidze in die fünfte Runde.

Seit Januar dieses Jahres kennt Bern eine neue Klavier-Konzertreihe: «International Piano Series» im Zentrum Paul Klee – ein Ableger der etablierten gleichnamigen Reihe in der Aula Magna der Universität Freiburg. Sechs junge, international auftretende Pianisten geben sich während eines Jahres die Tasten in die Hand. Im August lässt der 30-jährige Georgy Tchaidze aus 
St. Petersburg Beethovens Klaviersonaten Nr. 30 in E-Dur und Nr. 31 in As-Dur, Schumanns Sonate Nr. 1 in fis-Moll und Skrjabins 5 Préludes erklingen.

Der internationale Durchbruch gelang Tchaidze vor zehn Jahren an der Honens International Piano Competition in Kanada, einem der wichtigsten und prestigeträchtigsten Wettbewerbe überhaupt. Dabei war es vielleicht gar ein wenig Zufall, dass der Wahlberliner Pianist wurde. Denn im Alter von sieben Jahren begann er mit dem Tasteninstrument – jedoch zeitgleich auch mit der Geige. Er entschied sich schliesslich fürs Klavier.

 

Bewährte Doppelschiene

Drei Alben und einige weitere Wettbewerbssiege später gehört er zur weltweiten Klavierspitze seiner Generation, überrascht mit musikalischer Reife, spielt sich solistisch und mit Orchestern in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer rund um die Welt und ist auch auf Festivals ein gern gehörter Gast. Doch sagt man ihm nach, der lyrische, poetische, feinfühlige 
Pianist sei auch ein wunderbarer und äusserst passionierter Kammermusiker, spiele Note für Note mit den Streichern. Vielleicht also, hat die frühe Doppelschiene mit der Geige hier doch noch ihre Spuren hinterlassen.

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