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Spielt eine tragende Rolle im Tango: die Geige von Andrés Gabetta.© ZVG
Diverse Orte, Berner Oberland

Panorama und Hinterhöfe

Sieben Wochen lang steht das Berner Oberland im Zeichen des 62. Gstaad Menuhin Festivals. Vier ­Konzerttipps von Tango bis Talentförderung.

Jahreszeiten: In der Sparte «Seasons Recomposed» ergründet der Dirigent Paul McCreesh die Wurzeln von Haydns Oratorium «Die Jahreszeiten» mit der Schweizer Uraufführung seiner englischen Übersetzung. Zudem feiern zwei Abende Vivaldis «Le quattro stagioni» – einmal im Vergleich mit einer Bearbeitung von Max Richter am Eröffnungskonzert von ­Daniel Hope und dem Zürcher Kammerorchester, einmal im Tango mit Maestro Astor Piazzolla, interpretiert von Andrés Gabetta (Geige), Mario Stefano Pietrodarchi (Bandoneon) und Ensemble.

Talentförderung: Im Förderprogramm «Menuhin’s Heritage Artists» sind an sechs Konzerten junge Talente aus dem In- und Ausland zu entdecken. Etwa die russische Geigerin ­Alina Ibragimova, eine der letzten Schülerinnen des Festivalgründers ­Yehudi Menuhin, die mit ihrem ­Chiaroscuro Quartett Werke von Bach, Beethoven und Schubert spielt. Die Studenten der «Academies» des Festivals treten ebenfalls auf. Und samstags um 10.30 Uhr sind jeweils in der Kapelle Gstaad junge Musikerinnen und Musiker zu Gast, die internationale Wettbewerbe gewonnen haben.

Bergimpressionen: Das Festival schickt das Publikum dieses Jahr ins Zeitalter der Romantik, als in der Schweiz der Bergtourismus erblühte. Unter dem Motto «Les Alpes» können die Besucherinnen und Besucher lauschen, wie alpine Naturphänomene im Spiegel von Kompositionen des 19. Jahrhunderts klingen. Zum Beispiel in «Alpensinfonien» von Strauss oder Leopold Mozart oder in Volksliedern ­­ und Ländlern von Schubert. Komplett im Programm befinden sich alle ­Werke von Brahms, die er in Thun komponierte.

Wie im Film: Musicals spalten das Klassikpublikum. Die einen 
lieben sie, den anderen sind sie zu 
trivial. So oder so reizt aber zwischendurch ein Ausflug aus der Berner Bergwelt in die Stadt. Etwa in die Hinterhöfe von New York in den 50er-­Jahren: Am Festival begleitet das Sinfonie­orchester Basel live eine Vorführung von «West Side Story».

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