mitgliederwerden grey iconMitglied werden
Archiv
Wienerisch leicht: Mayer und Eckhaut.© Raphael Fischer Dieskau

Schwanengesänge

Gar nicht etwa zimperlich oder zurückhaltend umspielen der Sänger Philipp Mayer und die Pianistin Justine Eckhaut an ihrem Liederabend den Tod.

Trotz den qualvollen Folgen der Syphilis, trotz Schwindel und unerträglichen Kopfschmerzen, schuf der 31-jährige Franz Schubert in seinem letzten Lebensjahr eine beeindruckende Fülle an Kompositionen. Die Lieder basieren auf Gedichten von Ludwig Rellstab und Heinrich Heine. Sie handeln von existenziellen Themen wie Sehnsucht, Einsamkeit, Abschied, Liebe und Tod. Der österreichische Bass Philipp Mayer und die französische Pianistin Justine Eckhaut widmen sich am Liederabend «Kurzes Leben, langes Sterben» Gesangsstücken aus der Romantik, über denen der Geist des Todes schwebt. «Wir gehen die Thematik allerdings mit einer wienerischen Leichtigkeit an, indem wir den Ablauf in eine amüsante szenische Dramaturgie betten», sagt Mayer. Neben ausgewählten Liedern aus Schuberts «Schwanengesang» stehen auch der Zyklus «Vier ernste Gesänge» von Johannes Brahms sowie drei Lieder des deutschen Komponisten Robert Kahn auf dem Programm. 

 

Events zu diesem Artikel

Keine Veranstaltungen

Folgen Sie uns

Anmeldung Newsletter

Wetter in Bern

laden