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Musikalische Vorbilder und Berner Bezüge: der Singer-Songwriter Aaron.© ZVG
Bernisches Historisches Museum

Bern ist seine Muse

Der Musiker Aaron bespielt mit seinem Soloprojekt «One More Time» die Bar im Museumspark des Bernischen Historischen Museum. Mit der BKA spricht der Rapperswiler über seine Vorbilder – und seine innige Beziehung zur Hauptstadt. «Der Grund, weshalb ich nicht auf Mundart singe, ist, dass ich kein Berndeutsch spreche», sagt der Musiker Aaron. Als Kind fand er im Estrich eine alte Gitarre seiner Mutter, zwar nur noch mit drei Saiten bestückt, die Liebe zum Instrument entflammte dennoch: «Ich sah mich als Gitarristen, als jemanden, der nicht nur Musik spielt, sondern auch schreibt.» Anfang 2020 brach er sein ETH-Studium ab und konzentriert sich seither ganz auf die Musik. Mit Erfolg: Er gewann den renommierten New­comer-Wettbewerb «MyCokeMusic Soundcheck». Privates will Aaron «aus Prinzip» nicht preisgeben, wie er sagt. Umso mehr geht er dafür ins Detail, wenn es um seine musikalischen Vorbilder geht. Sie reichen von Pete Doherty über Lana Del Rey bis Bruce Springsteen, der ihn dazu inspiriert habe, selbst Musiker zu werden. Für seine Texte schöpfe er aus der Literatur, aus Werken von Shakespeare und Rilke etwa. Aber nicht nur. Auch Bern ist ihm Inspiration und musische Heimat.

Von Bass bis Kopf

Aaron kam in Burgdorf zur Welt und kennt Bern gut, obwohl er im Kanton St. Gallen aufgewachsen ist. Er sei ein grosser Fan der hiesigen Musikszene: «Praktisch die ganze Mundartmusik, die ich höre, kommt aus Bern», so Aaron. Züri West gehören zu seinen grossen Vorbildern, auch Patent Ochsner und Berner Hip-Hop höre er regelmässig.
Aaron eröffnet die neue Reihe «Donnerstags­konzert» in der Bar im Museumspark des Bernischen Historischen Museum. Er kommt mit seinem Soloprojekt, der EP «One More Time»: Frische, sentimentale Pop-Balladen und lyrische Songtexte auf Englisch. Auffallend ist Aarons eindrücklicher Stimmumfang, der vom dunklen Bass bis zur hellen Kopfstimme reicht.

Bernisches Historisches Museum
Do., 1.7., 19 Uhr
www.bhm.ch

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