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Gigi Moto und Jean Pierre von Dach lassen am 1. August den Sandstein vibrieren.© ZVG
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1. August: kulinarisch bis bewegt

Zum 1. August werden links und rechts Feste ausgerichtet. Die BKA hat Hinweise für fast alle menschlichen Gemütslagen, von patriotisch bis revolutionär. Obwohl der Schweizer Nationalfeiertag durchaus akut heimatliche Gefühle auslösen kann, geht es beim 1. August längst nicht mehr nur um rot-weissen Stolz und traditionelle Grillfeste. Vielerorts werden jetzt auch Randen-Steaks gebrutzelt, zur Freude der einen und dem Horror der anderen, und statt der nationalen Einheit feiern mittlerweile viele lieber die internationale Vielfalt. Insofern hat die Stadt Bern ein recht passendes Programm für den grossen Tag zusammengestellt: Nach einem Brunch auf dem Bundesplatz kann man ab dem Mittag den Mitgliedern der Stadtberner Jodlervereinigung vor dem Münster lauschen. Am Abend gibt der Kontrabassist Bänz Oester im Rahmen des BeJazzSommer mit seinem Projekt Old Europe ein Openair-Konzert (Berner Generationenhaus, 20 Uhr) und zeigt, warum gerade Balkan Folk der ideale Soundtrack ist für den 1. August. Nach dem obligaten Feuerwerk (22.15 Uhr) und knapp eine Stunde vor Mitternacht lassen dann Gigi Moto und Jean Pierre von Dach (Bild) in der Bundesgasse den Sandstein vibrieren. Wen dabei irgendwann der Hunger überkommt, der ist gut versorgt: Am ganztägigen «Grillmärit» in der Bundesgasse werden vegane Burger ebenso zelebriert wie Würste vom Hof. Wer plötzlich Berner Grössen wie Dällenbach Kari, Madame de Meuron oder vielleicht Mani Matter begegnet, der hat keine Hitze bedingte Halluzinationen, sondern befindet sich in «StattLand. Stets zu Diensten».

Tanzen geht auch tagsüber

Als Kontrastprogramm zur offiziellen Bundesfeier gibt es im Rössli ab Mitternacht eine «Soulnight Against Nations» mit unkommerziellem Skinhead Reggae und Soul für alle, die gerne auch noch bis am 2. August weitertanzen möchten. Wer den Nationalfeiertag lieber etwas Näher am Wasser feiern will, kann Richtung Worblaufen pilgern, wo der Wagen zum Glück neben einem grossen Frühstück am späteren Abend auch noch sonnigen Rap auftischt (ab 21 Uhr). Churchhill, sonst ein siebenköpfiges Kollektiv, treten für einmal im Trio auf, das heisst, es gibt keine Gitarre und Horns. Aufgeweckte Berndeutsche Texte darf man jedoch nach wie vor erwarten. Aber warum denn nur am Abend tanzen, wenn es auch tagsüber geht? Das Mokka in Thun veranstaltet ab dem frühen Nachmittag «Tanzen auf Kiez Vol. II», einen Daydance mit Rauschaus als Hauptact (ab 14 Uhr). Und: Der international gefragte DJ aus Kiel legt nicht nur tagsüber, sondern auch gleich noch an der Afterparty am Abend auf.

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