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Sarah Elena Müller und Milena Krstic machen mit Cruise Ship Misery «Crypto-Mundart».© John Ruetti
Café Kairo, Bern

Schweigen schützt

Synthielastige Beats, Nintendo-Pop, ein wenig Tango und viel Berndeutsch – das und mehr ist Cruise Ship Misery.

Gemeinsam sind Sarah Elena Müller und Milena Krstic Cruise Ship Misery. Erstere ist Künstlerin und Autorin und produziert die synthielastigen Beats – mal mit Nintedo-Pop, mal darf wie im Titeltrack auch Tango drin sein – und sie schreibt die Texte. Zweitere singt und spricht die Wörter in Berndeutsch. Cruise Ship Miserys elektronisches Debütalbum «Urteil», das sie dieses Jahr veröffentlichten, ist eine Anreihung von Kopfbildern zu Überwachung, Bürokratie oder wie in «Ke Ussag» zu Justizvollzug: «Ig verweigere d Ussag (…) Unbeantworteti Frage si besser aus Frage, wo nie wei z’Änd ga.» An ihrem Live-Auftritt im Musigbistrot werden Simultanübersetzungen der Texte in Hochdeutsch projiziert. Das ergibt die sogenannte «Crypto-Mundart» der beiden.

 

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