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Neues aus dem Labor: Rico Baumann und Simon Hari alias King Pepe. © Rob Lewis
Heitere Fahne, Wabern

Vor schwereloser Kulisse

«Karma: OK», das fünfte Album von King Pepe, besticht neben gewohnt schillernden Alltagsbeobachtungen durch Electro-Pop in tanzbarster Manier. Er spielt am Gugus Gurte der Heitere Fahne.

Simon Hari singt «D’Sunne schiint a Gring als ob si’s zahlt bechiem» und fragt sich «Wär het au die Wörter gmacht / U nimmt das hie kes Änd? / U wär genau suffliert? / U wäm?» – und wir stimmen ein. Denn als Zuhörerin erkennt man sich selbst wieder in den Texten von Hari alias King Pepe, der auf seinem fünften Album «Karma: OK» in gewohnt doppelbödiger Manier den mehr oder weniger banalen Alltag zerpflückt.

 An Bord seines Synthesizer-Raumschiffs hat sich Hari den Musiker Rico Baumann als Koproduzenten geholt. Vor der schwerelosen und dadaistisch angehauchten Kulisse des leichtfüssigen Electro-Pop beschreibt er schlaflose Nächte, in denen er seine Timeline durchwühlt, oder wie ihm «Sondersuperaktionsrabatte» den letzten Geduldsfaden zerfetzen. Während ihm nach eigener Aussage «säubscht dr Lärm vo mine Ougetechle z’viu» wird, möchte man die kurzweilige Platte rauf und runter hören.

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