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Knuffelcontact, der© Gus Moretta/unsplash

Corona-Lexikon

Knuffelcontact, der

Flämisches, knuffiges Corona-Behördenvokabular. Aussprache mit einem frz. klingenden Ü. Niederländ. Verbherkunft: «knuffelen» meint drücken, abdrücken, liebkosen, hätscheln, Flämisch für: enger sozialer Kontakt. Der Begriff dient zur Regelung und Einschränkung der Anzahl privater Kontakte im von Corona stark betroffenen Belgien: Aktuell ist es dort nur erlaubt, einen K. ausserhalb des eigenen, engen Familienkreises resp. Haushaltes zu treffen. Singles ist es erlaubt, zwei K. resp. Umarmungs- oder Kuschelkontakte zu treffen, allerdings nicht zeitgleich. Gleiche Massnahmengruppe wie: Mobilitätsratensenkung, Versammlungsverbot, Sperrstunde, ➝ Zerstreuungsgebot, ➝ Sitzpflicht, Social Distance.

Zerstreuungsgebot, das

Amtsdeutsche Wortneuschöpfung aus dem Pandemievokabular. Eigentlich Synonym für Versammlungsverbot, aber bevorzugt aufgrund der positiveren Konnotation resp. weniger restriktiven Formulierung. Z. tritt in Kraft nach der Sperrstunde und gebietet allen potenziellen Partygängern die Aufteilung in konstante Kleingruppen von maximal fünf Menschen draussen und/oder in privaten Räumen oder maximal zwei Haushalte. Saloppes Synonym: «Hochklappen der Bürgersteige» («B.Z.– Berlin»).

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