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Höhlen-Syndrom, das© Unsplash

Corona-Lexikon

 

Höhlen-Syndrom, das

Auch «Cave-Syndrom», meint mentale Verfassung von Leuten, die nach langer und strikter Einschränkung der sozialen Kontakte Mühe beim physischen Beisammensein haben und den Rückzug ins Private vorziehen. Der Begriff fand viel Verwendung nach den Lockdowns,
 urspr. Verwendung im Kontext längerer Krankenhaus- oder Gefängnis-Aufenthalte oder nach Entführungen. H.-S. bezeichnet mehr ein Phänomen als eine Krankheit, es handelt sich um eine vorübergehende Anpassungsverzögerung, ein Entfremdungsgefühl oder ein verlerntes Verhalten. Angststörungen als Folge sind aber nicht auszuschliessen.

Corona-Höhenfeuer, das

Meint eine signifikante Dunkelmarkierung auf einer Inzidenzkarte, ist also ein Hinweis auf einen akut erhöhten Inzidenzwert einer Region oder Gemeinde. In der Zeitung «Der Bund» auch als «Corona-Herd» bezeichnet, umschreibt der Begriff einen lokalen Ausbruch. Im konkreten Artikel «Das Rätsel um die Impf­muffel auf dem Land» wird der Zusammenhang zwischen tieferer Impfquote auf dem Land und höheren Fallzahlen sowie Impfträgheit erörtert, der nicht in jedem Fall aufgeht. C.-H. gehört ins journalistisch-parodistische Pandemie-Vokabular, das oft mit Steinzeit-Vergleichen operiert.

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