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Janine di Giovanni schrieb Reportagen aus Ruanda, Bosnien, Südsudan, Irak, Sierra Leone und Afghanistan.© Rannjan Joawn
Hotel Schweizerhof, Bern

Frieden als Ausnahme

Die Reporterin Janine di Giovanni, preisgekrönt für ihre Nahaufnahmen aus Kriegsgebieten, kommt zum Literaturgespräch nach Bern.

«Ich will die Leute in den Alltag des Krieges hineinversetzen», sagte Janine di Giovanni in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Die ameri­kanische Kriegsreporterin, die mit ihrem Sohn in Paris lebt, ist zu Gast am Literaturgespräch «ReaLit» des Magazins «Reportagen» im Hotel Schweizerhof.

Di Giovanni hat unter anderem aus Ruanda, Bosnien, Südsudan, Irak, Sierra Leone und Afghanistan berichtet. Ihre Artikel erscheinen in Magazinen wie «Newsweek», «Vanity Fair» oder «New York Times Magazine».

«Aufgeben ist keine Option»

Ihr heutiges Fachgebiet ist der Nahe Osten. Im zuletzt erschienenen Buch «Der Morgen als sie uns holten» (2016) berichtet sie über ihre Reisen nach ­Syrien. Wegen des Vorrückens des IS musste sie schliesslich zurückkehren. Ihren Grundsatz verfolgt sie jedoch unerschrocken weiter: «Aufgeben ist für mich keine Option. In einem Krieg ist es einfach unglaublich wichtig, zu dokumentieren und aufzunehmen, was passiert.»

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