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Steht mitten im Setting seines Protagonisten und Dekorateurs: Autor Alain Claude Sulzer.© Lucia Hunziker
Buchhandlung Orell Füssli im Loeb, Bern

In der Krise

Überflüssig geworden im Beruf und der sich verändernden Gesellschaft: Der soeben für den Schweizer Buchpreis nominierte Alain Claude Sulzer schreibt über «Unhaltbare Zustände» im Leben eines Schaufensterdekorateurs. Es gibt eindeutig zu wenig Romane über Schaufensterdekorateure. Aber Alain Claude Sulzers neues Werk «Unhaltbare Zustände» gibt nicht nur einem mittlerweile fast verschwundenen Beruf eine sprachliche Bühne, sondern erforscht auch, was passiert, wenn wir selbst obsolet werden. Sulzers Erzählung, angesiedelt in einer namenlosen Schweizer Stadt im Jahr 1968, porträtiert einen Schaufensterdekorateur namens Stettler, der nach fast 20 Jahren einen neuen, jüngeren Kollegen vorgesetzt bekommt. Welche sozialen und politischen Erdbeben seinen Protagonisten daraufhin schütteln, erfährt man an der Lesung. Sulzer wurde für seinen neuen Roman soeben für den Schweizer Buchpreis nominiert.

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