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© Rob Lewis

Utopie in Tassenform

Das neue Amt für Ermöglichung unterstützt Kunstschaffende ohne endlosen Papierkram. So soll Geld auf direktem Weg zu guten Ideen finden.

Das neu gegründete Amt für Ermöglichung will Kunstschaffenden einen niederschwelligen Zugang zu finanzieller Unterstützung bieten und insbesondere die Arbeitsphasen, die im Verborgenen stattfinden, unterstützen.

 «Das Geld, das der Kultur jetzt fehlt, ist ja nicht irgendwo verschwunden, sondern es ist in unseren Taschen», erklärt der Berner Künstler und Medienvermittler Till Könneker. Kurzerhand rief er gemeinsam mit Sarah Sartorius, Sandra Dalto, Fabian Schmid und Rob Lewis die «Kulturtassen» ins Leben. Für weniger als den Preis einer Tasse Kaffee pro Tag werden Kunstschaffende direkt unterstützt. Die unbürokratische Form der Hilfe sei besonders wichtig: «Ich realisierte selber diverse Projekte und merkte, dass diese ganzen amtlichen Eingaben das sind, was von der eigentlichen künstlerischen Arbeit am weitesten weg ist.» Hier brauche es einfache und unkomplizierte Alternativen. «Natürlich ist das utopisch. Doch die Welt, in der wir leben, steckt voller ehemaliger Utopien, die heute Realität sind.»

www.amt-fuer-ermoeglichung.ch 

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