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Banal und tief: Die Wissensshow mit Johannes Dublin und Christine Hasler. © NMBE/Schäublin
Naturhistorisches Museum, Bern

Von wegen graue Maus

Die Wissensshow «Dullins Tiershow» mit dem Performer Johannes Dullin startet im Naturhistorischen Museum in die zweite Runde – und stellt die Maus in den Mittelpunkt.

Käse soll ein Gaumenschmaus für sie sein und Elefanten erschrecken vor ihr: Über die Maus existieren viele Mythen und Legenden. Das kleine Nagetier, das bevorzugt Körner und Früchte frisst und von Elefanten auch mal zertrampelt wird, steht am ersten Abend von «Dullins Tiershow» im Mittelpunkt.

Mickey und Jerry

Wer die Maus aus dem Mausloch vertreibt und auf die grosse Bühne holt, erkennt schnell, wie facettenreich das Tier ist. «Die Vielseitigkeit der Maus, sei es in der Popkultur oder im wissenschaftlichen Umfeld, ist reizvoll», sagt Dullin. «Wir alle kennen die Maus. Sie zernagt Sachen und kann eklig wirken, zugleich machte Walt Disney ein beliebtes und niedliches Wesen aus ihr». Nicht nur in «Mickey Mouse», sondern auch in «Tom und Jerry» oder im Format «Die Sendung mit der Maus» avanciert der kleine Nager zur popkulturellen Ikone. Doch bereits in altgriechischen Tiergeschichten wie «Der Löwe und das Mäuschen» des Fabeldichters Aesop agiert sie als Heldin, die den Löwen befreit. Von der Zoologie her betrachtet, ist das Wesen ein Weltenbummler, da es fast überall auf der Erde zu Hause ist. Zudem ist die Etruskerspitzmaus, die nur 35 Millimeter misst, das kleinste Säugetier der Welt.

Evolutionsbiologie trifft auf Witz

Die Wissensshow moderiert der Performer Johannes Dullin, der immer wieder mit Neuem, Absurdem und Witzigem überrascht. In jeder Folge von «Dullins Tiershow» prüft er ein Tier auf Herz und Nieren. Support erhält er dabei von einem je wechselnden Gast sowie der Musikerin Christine Hasler, Frontfrau der Band Lia Sells Fish. Da treffen Evolutionsbiologie auf Witze zum Tier und absurde Reime auf wissenschaftliche Abhandlungen. «Banales trifft auf Tiefes, es hat alles Platz», sagt Moderator Dullin. Neben der Maus sind es der Rabe und die Spinne, die er in der zweiten Staffel seiner Show aus der Nähe betrachtet.

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