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Der Satiriker und Psychoanalytiker Peter Schneider spricht über «Wurstigkeit» in Beziehungen.© ZVG
Berner Generationenhaus

Wichtige Wurstigkeit

Peter Schneider und Barbara Lukesch präsentieren ihren gemeinsamen Interviewband im Berner Generationenhaus.

Nicht immer wenn ein Psychologe und eine Sachbuchautorin gemeinsam sprechen, ist eine Fachsimpelei das Ergebnis. Im Falle von Peter Schneider und Barbara Lukesch ist ein leicht­füssiger, aber auch tiefgründiger Interview­band entstanden, den sie im Berner Generationenhaus unter dem Titel «Länger leben – anders lieben?» vorstellen. In «Peter Schneider, wie wird eine Ehe schön?» spricht Schneider frei aus seiner Erfahrung, ganz im Sinne von Kleists Prinzip, das «die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden» vorsieht. Auch spricht er von der Wurstigkeit, die jede Beziehung braucht – eine Art «alltagstaugliche, also brauchbare Toleranzschwelle gegenüber Angewohnheiten und Verhaltensweisen des anderen». Auch rät er, sich jede solche nervige Marotte des anderen in einer romantischen Komödie vorzustellen.

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