Arada - Verbannt in eine fremde Heimat
Jonas Schaffter, Schweiz, Türkei, 2020, OV mit Untertiteln, 125 Minuten, Dokumentarfilm
Welche Einzelschicksale verbergen sich hinter den Folgen der Schweizer Ausschaffungsinitiative? Der Dokumentarfilm «Arada – Verbannt in eine fremde Heimat» erzählt von drei Männern, die zwar in der Schweiz aufgewachsen sind, jedoch keinen Schweizer Pass haben. Mustafa, Vedat und Duran werden wegen Straftaten in die Türkei ausgewiesen, die Heimat ihrer Eltern. In diesem neuen Umfeld bemühen sie sich nun, ihren Platz zu finden und ein Gefühl von Heimat zu entwickeln. Doch sie vermissen ihre Familien, welche sie zurücklassen mussten, und halten an ihrer schweizerischen Identität fest. «Arada» heisst im Türkischen «(da-) zwischen». Der Dokumentarfilm setzt bei der Bedeutung von Heimat an und fragt, was mit einem Menschen passiert, der aus dieser verbannt wird.
«Reclaim mobility freedom rights» Unter diesem Motto findet am 28. und 29. November 2025 im Kulturzentrum PROGR in Bern ein zweitägiger Kongress der Asyl- und Migrationsbewegung statt. Begleitend läuft im Kino in der Reitschule ein Film-Programm, das zentrale Themen des Kongresses künstlerisch aufgreift.
Organisation
Zugänglichkeit (Selbsterklärung)
- Mit dem Rollstuhl zugänglich