Klaus Petrus – Spuren der Flucht
Klaus Petrus – Spuren der Flucht
Fotovortrag und Diskussion
Seit 2016 dokumentiert der mehrfach ausgezeichnete Fotojournalist und Reporter Klaus Petrus Fluchtwege quer durch den Balkan in die EU und die Schweiz. In seinem Vortrag berichtet er darüber, wie er auf diesen Reisen zusammen mit Migrant:innen in Baracken und Ruinen lebte, Familien über die Grenze begleitete, mit Schleppern in Kontakt kam sowie die Gewalt der Grenzpolizisten dokumentierte – und wie er trotz allem viel Menschlichkeit, Alltägliches und Normales erlebte.
Zur Person
Klaus Petrus war bis 2012 Philosophieprofessor an der Universität Bern, seither arbeitet er als Fotojournalist und Reporter und ist Co-Leiter Redaktion des Schweizer Strassenmagazins Surprise. Er berichtet über Migration, Armut, Ausgrenzung und Kriege aus der Schweiz, dem Balkan, Nahen Osten sowie Subsahara-Afrika.
Ausgezeichneter Foto-Journalist
2022 wurde Klaus Petrus für seine Arbeiten über Migration mit dem Swiss Press Photo Award ausgezeichnet und 2023 erneut für eine Fotoserie über Erntehelfer. Ebenfalls 2023 erschien sein Buch «Am Rand» (Christoph Merian Verlag) mit Reportagen und Porträts über Menschen am Rand unserer Gesellschaft und 2025 sein Langzeitprojekt zur Migration «Spuren der Flucht» (Aswad Verlag), das den Deutschen Fotobuchpreis (Platz 2) gewonnen hat.