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Libera Me - Konzert DerChor Bern

Sounds

Veranstaltungsdaten


DO 07.05.20 20.15
FR 08.05.20 20.15

Veranstaltungsort


 Petruskirche
Brunnadernstrasse 40
3006 Bern

Veranstalter


 DerChor
Waisenhausplatz 29
3011 Bern

Weitere Informationen


Veranstaltung (Webseite)
 derchor.ch
Vorverkauf (Webseite)
 derchor.ch
"Libera Me - Befreie mich" DerChor Bern singt zeitgenössische Werke über Tod, Freiheit, Angst, Hoffnung und Sehnsucht. 19. Konzertreihe von DerChor Bern, Konzertchor Uni Bern & IVP NMS

Finsternis, Angst, Tod; Themen, die die Menschheit und deswegen auch Komponistinnen und Komponisten seit jeher beschäftigen und inspirieren – zum Beispiel in den Requien der liturgischen Messe. Hand in Hand mit diesen düsteren Aspekten gehen jedoch oft Versöhnung und Bitte nach Befreiung – Libera Me. Von unserer diesjährigen Konzertreihe erhoffen wir uns deshalb, dass sie in unserem Publikum nicht nur Gefühle von Trauer und Verlust auslöst; die vorgetragenen Kompositionen sollen auch Sehnsucht und Hoffnung widerspiegeln. Dazu haben wir aus verschiedenen Werken Stücke ausgewählt, die sich in unseren Augen perfekt dazu eignen, die Zuhörerinnen und Zuhörer zu bewegen.
Gleich zu Anfang ertönt das titelgebende «Libera Me» in Jozéf Swiders «Lux perpetua» von 1988. Das Stück zeichnet sich durch ein Wechselspiel langsamer und rascher Rhythmen, Sanftheit und Kraft aus. Darauf folgt das ausdrucksstarke Stück «Identity» aus James MacMillans «Cantos Sagrados» (1990). Der Text von Ariel Dorfman behandelt die politische Repression von Lateinamerika, das Stück selbst ist sowohl zeitlos als zeitgemäss und vereint geistliche und weltliche Musik. Darauf folgt ein weiteres «Libera Me» aus Ståle Kleibergs «Requiem for the Victims of Nazi Persecution» von 2002. DerChor sang dieses gefühlsstarke Werk bereits an den Konzerten 2013. Herzstück der diesjährigen Konzerte bildet John Rutters «Requiem» von 1985. Ausdrucksstark und melodiös wie das Stück ist, beweist es, dass moderne polyphone Musik auch ohne Dissonanz bestechend wirken kann. Rutter wählte eine untypische Instrumentalbesetzung für dieses Werk und verwendete Texte aus dem liturgischen Gesangsbuch der anglikanischen Kirche anstatt des Textes der katholischen Totenmesse. Als Abschluss dient der 3. Satz von Leonard Bernsteins «Chichester Psalms» (1965), einer Vertonung jüdischer Psalme. Die Befreiung wird in diesem Teil des Konzerts offensichtlich: Bernstein führt von scharfen, dissonanten Klängen in Einigkeit und Harmonie bis hin zum Amen, das ganz versöhnlich unisono erklingt.


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