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Clare Goodwin_sottovoce

Ausstellungen

Veranstaltungsdaten


DO 29.10.20 17.00 - 20.00
FR 30.10.20 17.00 - 20.00
SA 31.10.20 13.00 - 17.00
SO 01.11.20 13.00 - 17.00
DO 05.11.20 17.00 - 20.00
FR 06.11.20 17.00 - 20.00
SA 07.11.20 13.00 - 17.00
SO 08.11.20 13.00 - 17.00
DO 12.11.20 17.00 - 20.00
FR 13.11.20 17.00 - 20.00
SA 14.11.20 13.00 - 17.00
SO 15.11.20 13.00 - 17.00
DO 19.11.20 17.00 - 20.00
FR 20.11.20 17.00 - 20.00
SA 21.11.20 13.00 - 17.00
SO 22.11.20 13.00 - 17.00
DO 26.11.20 17.00 - 20.00
FR 27.11.20 17.00 - 20.00
SA 28.11.20 13.00 - 17.00
SO 29.11.20 13.00 - 17.00
DO 03.12.20 17.00 - 20.00
FR 04.12.20 17.00 - 20.00
SA 05.12.20 13.00 - 17.00
SO 06.12.20 13.00 - 17.00
DO 10.12.20 17.00 - 20.00
FR 11.12.20 17.00 - 20.00
SA 12.12.20 13.00 - 17.00
SO 13.12.20 13.00 - 17.00
DO 17.12.20 17.00 - 20.00
FR 18.12.20 17.00 - 20.00
SA 19.12.20 13.00 - 17.00
SO 20.12.20 13.00 - 17.00
DO 24.12.20 17.00 - 20.00
FR 25.12.20 17.00 - 20.00
SA 26.12.20 13.00 - 17.00
SO 27.12.20 13.00 - 17.00
DO 31.12.20 17.00 - 20.00
FR 01.01.21 17.00 - 20.00
SA 02.01.21 13.00 - 17.00
SO 03.01.21 13.00 - 17.00
DO 07.01.21 17.00 - 20.00
FR 08.01.21 17.00 - 20.00
SA 09.01.21 13.00 - 17.00
SO 10.01.21 13.00 - 17.00
DO 14.01.21 17.00 - 20.00
FR 15.01.21 17.00 - 20.00
SA 16.01.21 13.00 - 17.00
SO 17.01.21 13.00 - 17.00

Veranstaltungsort


 Haus der Kunst St. Josef
Baselstrasse 27
4500 Solothurn

Veranstalter


 Haus der Kunst St. Josef
Baselstrasse 27
4500 Solothurn

Weitere Informationen


Veranstaltung (Webseite)
 www.hausderkunst.ch

Telefon
+41 79 208 58 27
Eine Stimme muss nicht schreien, um gehört zu werden. Clare Goodwin setzt eine eindrückliche Geste in das Haus der Kunst.

«sottovoce» ist die zweite Einzelausstellung von Clare Goodwin, die ausschliesslich ihren Wandgemälden gewidmet ist. Im Haus der Kunst St. Josef in Solothurn wird die Künstlerin, die in erster Linie für ihre Leinwandarbeiten, in jüngerer Zeit auch für ihre Keramiken und Objekte bekannt ist, elf Wandmalereien speziell für die drei Ausstellungsräume im Haus der Kunst, einer ehemaligen Klosterkirche aus dem 17. Jahrhundert, anfertigen.

Goodwins Schaffen wurzelt in der britischen, schweizerischen und europäischen Hard-Edge-Malerei sowie im Konstruktivismus und der konkreten Kunst. Die 1973 in Birmingham UK geborene Künstlerin lebt und arbeitet seit 2003 in Zürich. Durch ihre malerische Sprache zeigt die Künstlerin eine persönliche Sicht auf die kunsthistorischen Sprachen und Strategien. Indem sie die mathematischen Prinzipien und prozessbasierten Regeln der Vergangenheit abwirft, choreografiert sie intuitiv abstrakte Formen. Dabei wendet sie ihre eigenen Regeln an, welche von nostalgischen Erfahrungen und Erzählungen geprägt sind, die Menschen mit Objekten verbinden. Wie minimalistisch oder strikt konstruiert Goodwins Werke auch scheinen mögen, können sie mit ihren Titeln, die dem Skript einer Sitcom entstammen könnten, immer auch als Porträts verstanden werden, als die reduzierte gestalterische Essenz verschiedener menschlicher Vorlieben und Schwächen.

«sottovoce» ist das viel grössere Folgeprojekt zu einer Serie von Wandgemälden, die Goodwin 2019 für den Austellungsraum Last Tango in Zürich geschaffen hat. Der Ausdruck «sottovoce» heisst wörtlich übersetzt «gedämpft», «leise», und impliziert das absichtliche Absenken der Stimmlage, um so die Wichtigkeit des Gesagten zu betonen. Wie in der Musik, verstärkt eine zurückgenommene Lautstärke auch beim Sprechen den Inhalt des Gesagten. Eine Stimme muss nicht lärmend laut sein, um gehört zu werden.

Die aus mehreren einzelnen Arbeiten bestehende Installation, die unter Einbezug der besonderen Merkmale des Gebäudes und dessen sakralem Grundriss angefertigt wurde, wird erneut die physischen und assoziativen Grenzen von Goodwins malerischer Sprache herausfordern und ausloten. Mit einer ähnlich reduzierten Palette an inkarnatfarbenen Pastelltönen, die durch schwarze, scharfkantige Formen unterbrochen werden, wird die Künstlerin zwei Gruppen von unterschiedlichen Wandgemälden schaffen, die auch einige ihrer neuen keramischen Werke mit dem Titel «Whispers» («Raunen») umfasst. Wie die Titel dieser Werke und der Ausstellung selbst bereits andeuten, interessiert Goodwin sich für das gedämpfte, geheime Gespräch und alles, was im Flüstern enthalten ist, und entwickelt daraus den Bauplan für ihren malerischen Ansatz.



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