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Einführung in das Werk von Haus am Gern durch Dr. Johannes Binotto

Ausstellungen

Veranstaltungsdaten


Nicht vorhanden

Veranstaltungsort


 REFLECTOR Contemporary Art Gallery
Waisenhausplatz 30
3011 Bern

Veranstalter


 REFLECTOR Contemporary Art Gallery
Waisenhausplatz 30
3011 Bern

Weitere Informationen


Veranstaltung (Webseite)
 reflector.gallery
Haus am Gern erzeugt in der Galerie Reflector einen Mehrklang, der bekannte Sehnsüchte und unbekannte Ängste weckt – und vice versa.

«Wir treten ein. Wir schauen. Und sind damit bereits verloren, rettungslos in die Falle gegangen. Wir glauben, etwas zu sehen. Aber wir täuschen uns. Wir treten vor, sehen ins Schwarze und sehen es nicht.

Denn Schwarz sieht man nie. Schwarz ist unsichtbar.

Das scheint eine widersinnige Behauptung zu sein, ist Schwarz doch das, was wir selbst bei geschlossenen Augen noch sehen. Doch zeigt gerade dies, dass Schwarz offenbar nicht über die Augen in unsere Wahrnehmung gelangt. Wenn Sehen physikalisch bedeutet, dass Lichtstrahlen die Netzhaut im Auge treffen, von wo sie, in elektrische Lichtimpulse übersetzt, an das Gehirn weitergeleitet werden, welches die Lichtimpulse wieder zu Bildern zusammensetzt, dann kann die Schwärze, welche keine Lichtstrahlen aussendet, auch nicht gesehen werden. Was kein Licht abstrahlt, dafür sind wir blind.
...
An der Grenze des Sehens erahnen wir das Schwarze. …»

Binotto, J. (2015). fleck / flush / flaque - Von der Schwärze des Sehens. In Fondation de l'Abbatiale de Bellelay (Hrsg.), HAUS AM GERN - AIRE DE BELLELAY.


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