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Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen

Ausstellungen

Veranstaltungsdaten


Nicht vorhanden

Veranstaltungsort


 Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8 - 12
3011 Bern

Veranstalter


 Kunstmuseum
Hodlerstrasse 12
3011 Bern

Weitere Informationen


Veranstaltung (Webseite)
 www.kunstmuseumbern.ch
Mit «Der NS-Kunstraub und die Folgen» zeigt das Kunstmuseum ausgewählte Werke aus dem Kunstfund Gurlitt

Mit Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen zeigt das Kunstmuseum Bern ausgewählte Werke aus dem Kunstfund Gurlitt, die NS-verfolgungsbedingt entzogen worden waren und deren Herkunft und Erwerbungsumstände bis heute noch nicht abschliessend geklärt werden konnten. Nach «Entartete Kunst» - Beschlagnahmt und verkauft richtet sich der Blick nun auf Hildebrand Gurlitt als Akteur des nationalsozialistischen Kunstraubes. Gurlitt war in Zwangsverkäufe involviert, handelte mit beschlagnahmten Werken aus dem Konvolut der «Entarteten Kunst» und weitete seinen Geschäftsbereich ab 1940 auf die besetzten Länder in Westeuropa aus. Die im Kunstfund überlieferten Gemälde, Skulpturen und Grafiken sind die direkte Verbindung zu den Biografien von verfolgten Zeitgenossen – meist jüdischen Künstlern, Sammlern und Kunsthändlern, denen die Werke zuvor gehörten. Die Ausstellung zeichnet die historischen Abläufe und Zusammenhänge der Raubzüge der Nationalsozialisten an den europäischen Juden nach und versucht, die Rolle von Kunsthändlern und Museen bei der Plünderung nachzuvollziehen. Ein eigenes Kapitel ist der «Restitution» von Raubkunst aus dem Kunstfund Gurlitt gewidmet.

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