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Berner Kulturagenda Redaktion

Spiel mit dem Visuellen

18.02.2020

Der italienische Künstler Riccardo Pocci macht eigentlich mit jedem Bild gleich zwei. Er zeigt in der Galerie Kunstreich neue Arbeiten und spielt in seinen Bildern mit der visuellen Wahrnehmung – man ist sich nie sicher, ob man nun eine bemalte Europalette betrachtet oder aus einem Gitterfenster auf ein Gebäude blickt. Poccis spielerischer Umgang mit Materialien, Zeichnung, Aerografie, Gouache und Tinte ist in der Schau ebenfalls Thema.

Krebs, musikalisch verarbeitet

18.02.2020

Blut tropft und spritzt, dazu erklingt eine wild irisierende Musik und schmerzerfüllter, kämpferischer Gesang (Sopranistin: Ah Young Hon). So klingt das Monodrama in zwei Akten, «In the Threshold of Winter», worin der Komponist Michael Hersch seine Krebserkrankung thematisiert. Der Amerikaner hat hierfür mit Texten aus der Gedichtsammlung «The Bridge» des an Krebs gestorbenen Marin Sorescu gearbeitet. An der Premiere sprechen Hon und Hersch – er ist Composer in Residence der Camerata Bern – über den Film.

Stille Annäherung

18.02.2020

Die Wege eines liebesmüden Buchhalters mit erlahmtem Arm und einer Wissenschaftlerin mit autistischen Zügen kreuzen sich an ihrem Arbeitsplatz, dem Schlachthof. Nach und nach finden die beiden trotz kompletter Unfähigkeit zur Kommunikation zueinander. «On Body And Soul» (2017), der stille Liebesfilm der ungarischen Regisseurin Ildikó Enyedi, wurde von der «NZZ» als einer der aussergewöhnlichsten Filme 2017 bezeichnet. Er läuft im «Winterkino» im Schloss Oberhofen.

Träume jagen und einfach raus

18.02.2020

Zak (Zack Gottsagen) will Profiwrestler werden. Aber vor allem will er nicht mehr zurück ins Altersheim, in das er wegen seines Down-Syndroms gesteckt wurde. Nach dem Ausbruch schliesst er sich Tyler (Shia LaBeouf) an. Die zwei grundverschiedenen Charaktere begeben sich mehr oder weniger unfreiwillig auf einen turbu­lenten Trip zu Fuss und per Floss durch die Pampa North Carolinas. Der Spielfilm «The Peanut Butter Falcon» handelt von Freundschaft, strotzt vor staubtrockenem Humor und wurde als «moderne Mark-Twain-Fabel» gelobt.

Geheimnisvolles Moos

18.02.2020

Es könnten Nachbildungen von DNA-Strängen sein: Die geheimnisvolle Werkserie «Frullania» der Berner Künstlerin Ruth Amstutz ist in der Galerie Da Mihi zu sehen. Die Objekte thematisieren eine Gattung von Moosen, die teils vom Aussterben bedroht sind. Ebenso zu sehen sind die vielschichtigen Gemälde der Bielerin Sarah Fuhrimann.

Betonholz

18.02.2020

Der Kulturraum Affspace will einem breiten Publikum zeitgenössische Architektur näherbringen. Unter dem Titel «Eingiessen» wird das Zusammenspiel von Kunst, Architektur und Signaletik erörtert. Die in Zürich lebende Künstlerin Katja Schenker zeigt Bilder ihres Kunst- und Bau-Werks «Dreamer (Wie tief ist die Zeit?)». Abgebildet ist eine Betonsäule, in die Schenker allerlei Rohstoffe wie Holz, Metall und verschiedene Steine eingegossen hat.

Europa und seine Rüstung

18.02.2020

Europa spielt bei den Grossen mit, sein Einfluss wird aber zunehmend kleiner im Mittelfeld zwischen den Grossmächten. Die Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik SGA/ASPE lädt zur «Aussenpolitischen Aula» ein, wo Oliver Thränert über die nukleare Aufrüstung, fehlende Rüstungskontrollen, Konfliktgebiete und Grossmächte spricht. Diskutiert wird an der Veranstaltung «Die nukleare Welt ist ausser (Rüstungs-)Kontrolle» auch die Rolle der Schweiz in diesem Spannungsfeld.

Veränderung und Chance

18.02.2020

Arbeitsmigration und Geflüchtete sind nach wie vor emotional verhandelte und sehr präsente Themen in der Schweiz. Was sind die Chancen, welches die Herausforderungen? «Wie viel Migration braucht die Schweiz?» Dieser Frage gehen im Historischen Museum im Rahmen der Ausstellung «Homo Migrans» Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an einer Diskussionsrunde nach.

Freiheit vor Gleichheit?

18.02.2020

In seinem neuen Buch «Die Freiheit des Karl Marx» stellt der ehemals an der Universität Zürich tätige Professor für politische Philosophie, Urs Marti-Brander, die These auf, dass die Freiheit für Marx oberste Priorität hatte, noch vor Gleichheit oder Gerechtigkeit. Im Café Philosophique eröffnet er die Diskussionsrunde mit dem Publikum und leitet durch das Gespräch.

Durch die Ohren in die Beine

18.02.2020

Erst hören, dann tanzen: Das Vokal- und Instrumentalensemble Carovana del Bù bespielt die Villa Bernau mit Liedern auf georgisch, serbokroatisch, jiddisch, ukrainisch, französisch, finnisch, und italienisch. Im zweiten Teil lädt der Chor zu Rund- und Paartänzen ein, die auch Anfängerinnen und Bewegungsverweigerern leicht von der Hüfte gehen.

Verschmelzende Gegensätze

18.02.2020

Das Orchestra Arte Frizzante nähert sich mit dem Konzert «Gaudium et tristitia» von musikalischer Seite den scheinbaren Gegensätzen Freude und Trauer im Europa der Nachkriegszeit. In ihrem Winterkonzert spielen die jungen Musikerinnen und Musiker Werke von Grazyna Bacewicz, Bernd Alois Zimmermann, Witold Lutoslawski und Josef Suk.

Zu viert spielt es sich besser

18.02.2020

Flöte und Streichtrio: Eine eher ungewöhnliche Kombination, die ein umso facettenreicheres Repertoire ermöglicht. Das Ensemble «mit vier», bestehend aus Kaspar Zehnder, Charlotte Zehnder, Dorothee Schmid und Urs Fischer, spielt sowohl Werke aus der Wiener Klassik wie auch zeitgenössische Kompositionen. Am Konzert «2. Abendmusik» in Zollikofen stehen Stücke von Luigi Boccherini, Jean-Michel Damase und Ferdinand Ries auf dem Programm.

Bläser zum zwölften

18.02.2020

Die Konzertreihe «Sternstunde» wurde ins Leben gerufen aus Wertschätzung insbesondere gegenüber der Violine. Im 12. Zyklus der Reihe stehen erstmals Bläser im Zentrum. Ihnen gebührt darin eine führende Rolle – konkret stehen in der nächsten Ausgabe
Klarinettenquintette von Mozart und Brahms auf dem Programm. Es spielen Calogero Presti (Solo-Klarinettist im Berner Symphonieorchester), Daniel Zisman und Christian Scheurlen (Geige), Ulrike Lachner (Viola) und Sébastien Singer (Cello, Bild).

Dystopie, live

18.02.2020

Eine düstere Zukunft, in der die Oberschicht ein sorgenfreies Dasein fristet, während die Arbeiterklasse pausenlos schuftet: Der Sci-Fi-Klassiker «Metropolis» kam 1927 in die Kinos und brachte bahnbrechende Änderungen der Tricktechniken im Film. Das Musigbistrot zeigt den Science-Fiction-Klassiker von Fritz Lang, live vertont durch Manon Mullener (Bild) und Julien Painot an Synthesizer und Klavier.

Musikalischer Ausflug nach Wien

18.02.2020

Die Pianistin Kayo Ishizuka Steiner führt durch eine musikalische Zeitreise und spielt Werke von Mozart, Brahms, Berg und Prokofiev. Sie wählt damit bedeutende Komponisten der Musikstadt Wien, wo auch sie selbst ihr Studium absolvierte. Sie spielt in der Konzertreihe «Halbsieben» für Lehrpersonen des Konservatoriums Bern sowie im Hotel Regina in Mürren ihr Konzert: «Eine musikalische Reise durch die Zeit».

In anderen Sphären

18.02.2020

Kraftlieder, Mantras singen, die Magie der Natur, Mittelalterspek­takel: Es ist eine eigene, feenhafte Welt, in der sich die Harfenistin, Gitarristin und Sängerin Alissia Milena aus dem Berner Oberland bewegt. Mit ihrer klaren Stimme entführt sie die Zuhörenden unter dem Motto «Klingendes Herz» in andere Sphären. Ihr Debütalbum «Over the Land» stellt sie im Klangkeller vor, begleitet durch Alexander Sascha (Cello) und Milan Gabriel (Perkussion).

Die Naive und der Böse

18.02.2020

«Grossmutter, warum hast du so grosse Zähne?» – Es ist wohl der berühmteste Satz aus dem Märchen «Rotkäppchen» der Gebrüder Grimm. Mit dem für Kinder ab 4 Jahren geeigneten Gastspiel vom Theater Arlecchino, «Rotkäppli – oder: Fascht e Krimi» zeigt das Theater Szene eine etwas zeitgenössischere Version des Märchens inklusive Musikeinlagen, in dem das Mädchen mit der roten Mütze auf dem Weg zur Grossmutter dem hinterhältigen Wolf begegnet.

Muheim – zum und übers Lachen

18.02.2020

Der Basler Spoken-Word-Künstler Dominik Muheim kommt mit seinem zweiten abendfüllenden Programm, «Chunt scho guet», in die Cappella. Mit Musiker Sanjiv Channa, er mimt einen Barkeeper, bestreitet er einen selbstironischen Abend voller Geschichten. Im Berner Generationenhaus diskutiert Muheim zudem am «Genera­tionentalk» mit Heinz Däpp über die humoristischen Unterschiede von Jung und Alt und worüber man in welchem Alter lachen darf.

Spiel mit dem Risiko

18.02.2020

Bei Joshua Monten («Romeo, Romeo, Romeo») wird der Körper auf der Bühne zum Spielzeug. Er probiert aus, imitiert, spürt Adrenalin und das Risiko – im Geist der Idee: «Bevor der Tanz zur Kunst wurde, war er ein Spiel». Im neuen Stück «Game Theory» (ab 10 Jahren) des in der Schweiz lebenden New Yorker Tänzers und Choreografen wird diesem Spiel mit Körper und Bewegung Raum gegeben.

Bis es nach Sugo duftet

18.02.2020

Nach «Bassimist» setzt Daniel Ziegler in seinem zweiten Solo­programm heisse «Bassta» auf. Ehemals Musiker bei «Giacobbo/Müller» und Sideman von Simon Enzler, ist der Appenzeller E-Bassist und «eidgenössisch diplomierte Töfflifahrer» als Kabarettist unterwegs. In seinem neuen Programm redet er der Sugo gut zu und motiviert die Sosse mit feurigen Rhythmen zum Kochen.

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